Heute ist der 10.06.2026 und wir blicken nach Untermenzing, wo sich die Gemüter über den Oertelplatz erhitzen. Eine Anwohnerin hat im Bezirksausschuss Allach-Untermenzing gehörig Dampf abgelassen. Ihre Beschwerden drehen sich um überfüllte Abfalleimer und den ungepflegten Zustand des Platzes. Es scheint, als würde der Oertelplatz nicht nur als Abstellplatz für Müll, sondern auch für allerlei unliebsame Aktivitäten genutzt. Trinkgelage und Cannabiskonsum sind an der Tagesordnung – das schreckt selbst die unerschrockensten Familien mit Kindern ab!

Die Situation ist alles andere als schön. Autos nehmen offenbar den Platz für sich in Anspruch, obwohl es eine Anlieferzone an der Ostseite des Evers-Einkaufszentrums gibt. Man fragt sich: Wo bleibt da die Rücksichtnahme? Durch den Fahrzeugverkehr entstehen unschöne Schlaglöcher und Rillen, die für spielende Kinder eine echte Gefahr darstellen. Und nicht nur das – die Vesaliusstraße wird ebenfalls als Durchfahrt genutzt, als wäre der Platz ein Geheimtipp für Kraftfahrer, die sich durchmogeln wollen.

Maßnahmen in Aussicht

Die BA-Chefin Stefanie Martin (CSU) hat die Entwicklung als bedauerlich bezeichnet und plant, die Verwaltung um höhere Reinigungsintervalle zu bitten. Das klingt ja schon mal nach einem Anfang. Ein Vorschlag für zusätzliche Aschenbecher wurde ebenfalls diskutiert, um den Zigarettenabfällen Herr zu werden – eine Lösung, die wahrscheinlich längst überfällig ist. Größere Kunstpflanzen wurden abgelehnt, stattdessen könnte man sich auf Blumenkästen in Zusammenarbeit mit einer Initiative konzentrieren. Das hat doch was! Ein bisschen Grün könnte dem Platz nicht schaden.

Außerdem soll das Centermanagement des Evers darauf hingewiesen werden, dass keine Autos mehr über die Ostseite fahren dürfen. Das klingt nach einem Plan, der in die richtige Richtung geht. Die Stimmen aus der Nachbarschaft sind laut und klar: Der Platz ist stark verschmutzt. Man fragt sich, ob das der Ort ist, an dem man nach einem langen Arbeitstag entspannen möchte.

Ein Aufruf zur Veränderung

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Bezirksausschuss hat große Pläne, den Oertelplatz wieder zu einem angenehmen Aufenthaltsort zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen wirklich greifen und dass die Anwohner bald wieder stolz auf ihren Platz sein können. Schließlich geht es um mehr als nur um ein bisschen Müll – es geht um Lebensqualität, um ein Stück Heimat für die Menschen hier.

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Wir dürfen gespannt sein, ob der Oertelplatz bald wieder in neuem Glanz erstrahlt oder ob er weiterhin ein schattiges Dasein fristen muss. Für jetzt bleibt nur zu wünschen, dass die Ideen der Bürger und der Verantwortlichen schnell in die Tat umgesetzt werden. Denn was wären wir ohne einen schönen Platz zum Verweilen?