Heute ist der 26.05.2026 und in München, genauer gesagt im Stadtteil Altstadt-Lehel, tut sich etwas Spannendes. Das Filmmuseum München hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Anlässlich des kürzlichen Todes von Mario Adorf, einem der ganz großen Schauspieler des deutschen Films, wird ihm ein Abend gewidmet. Am Donnerstag, dem 28. Mai um 19 Uhr, läuft der Western „Major Dundee (Sierra Charriba)“ aus dem Jahr 1965, unter der Regie von Sam Peckinpah. Adorf brilliert in der Rolle des Sergeant Gomez, während Senta Berger als Teresa Santiago die weibliche Hauptrolle spielt. Für alle Fans von Adorf und des Genres ist das ein Muss!

Die Vorstellung wird in der Langversion in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt – das heißt, man kann sich ganz auf die schauspielerische Leistung konzentrieren, ohne von der Synchronisation abgelenkt zu werden. Jürgen Wolter vom Förderverein Münchner Filmzentrum (MFZ) wird den Abend mit einer Einführung in den Film bereichern. Das klingt doch nach einem perfekten Abend für Filmbegeisterte! Und das Beste: Der Eintritt kostet nur 6 Euro, für Mitglieder des MFZ sogar nur 4 Euro. Tickets gibt’s sieben Tage im Voraus online oder an der Abendkasse, die 60 Minuten vor Beginn öffnet.

Ein barrierefreies Kinoerlebnis

Das Filmmuseum ist nicht nur ein Ort für cineastische Höhepunkte, sondern auch rollstuhlgerecht und bietet eine Induktionsschleife für Hörgeschädigte. Das ist heutzutage einfach wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, Filme zu genießen, oder? Nach dem Western startet vom 31. Mai bis 26. Juni eine spannende Filmreihe mit dem Titel „Henrik Ibsen und der NS-Film“. Diese Reihe umfasst sieben Filme, die auf den Werken von Ibsen basieren, von denen fünf während der NS-Zeit entstanden sind. Ein durchaus sensibles Thema, das in Kooperation mit der Universität Oslo – Center for Ibsen Studies aufbereitet wird.

Thor Holt und Uwe Englert werden die Einführungen zu den Filmen übernehmen – das verspricht, sowohl informativ als auch anregend zu werden. Die Eintrittspreise für diese Reihe liegen bei 5 Euro, während Mitglieder des MFZ für nur 3 Euro dabei sind. Hier gibt es auch Aufschläge bei Überlänge und Live-Musik, aber das macht das Ganze doch nur noch interessanter!

Ein Stück Filmgeschichte erleben

Das Filmmuseum München ist also ein Ort, an dem nicht nur Filme gezeigt werden, sondern auch Geschichte lebendig wird. Filme sind mehr als nur Unterhaltung; sie sind Spiegel unserer Gesellschaft, und die Auseinandersetzung mit Themen wie der NS-Zeit durch Ibsens Werke ist notwendig, um zu verstehen, wie Kunst und Ideologie zusammenwirken können. In Zeiten, in denen wir oft in der digitalen Welt gefangen sind, ist es ein Privileg, sich einen Abend im Kino zu gönnen – es sind die kleinen Fluchten aus dem Alltag, die uns oft so viel geben.

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Also, schnappt euch eure Freunde oder die Familie und macht euch auf den Weg ins Filmmuseum. Die Mischung aus zeitlosem Kino und aktuellen Themen sorgt dafür, dass jeder Abend im Kino ein Erlebnis ist, das im Gedächtnis bleibt.