Heute ist der 22.05.2026, und ich sitze hier in Altstadt-Lehel, dem teuersten Stadtteil Deutschlands. Wer hätte das gedacht? Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von stolzen 12.689 Euro führt dieser Stadtteil die Liste der teuersten Wohngegenden an. Aber das ist noch nicht alles, denn München hat auch insgesamt 11 der 20 teuersten Stadtteile in Deutschland. Ein Blick auf die Preise zeigt, dass Maxvorstadt und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt auf den Plätzen zwei und drei rangieren, mit Quadratmeterpreisen von 11.312 Euro und 11.045 Euro. Wahnsinn, oder?

Die Immobilienpreise in der bayerischen Landeshauptstadt sind nicht nur hoch, sie sind astronomisch. Besonders in den exklusiven Vierteln geht’s richtig zur Sache. In Lehel etwa kann man in der Hotterstraße sogar bis zu 15.891 Euro pro Quadratmeter ausgeben! Und wer denkt, Bogenhausen steht dem in nichts nach, der irrt sich. Dort sind die Preise mit 15.378 Euro pro Quadratmeter in der Möhlstraße und 15.063 Euro in der Lapplacestraße ebenfalls atemberaubend hoch. Das lässt einen schon mal schlucken!

Die Preisunterschiede im Fokus

Wenn man sich die gesamte Stadt anschaut, wird schnell klar, dass nicht alles gleich teuer ist. So gibt es in München auch deutlich günstigere Stadtteile. Perlach zum Beispiel, wo Quadratmeterpreise zwischen 6.700 Euro (Bestand) und 9.500 Euro (Neubau) schwanken. Hier scheint der Markt etwas zu stagnieren, denn im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Preisrückgang. Es ist spannend zu beobachten, wie Käufer kritischer geworden sind und damit die Spreizung der Preise zugenommen hat.

Die Mieten sind ebenfalls ein heißes Eisen. Die durchschnittliche Miete für Bestandswohnungen liegt 2025 bei 21,40 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. In den teuersten Lagen, wie Lehel und Altstadt, können Mieten sogar 28,40 Euro bzw. 28,30 Euro erreichen. Da stellt sich die Frage: Wo soll das Ganze hinführen? Ein Mieterverein kritisiert die steigenden Preise und fordert Maßnahmen zur Begrenzung. Man kann nur hoffen, dass bald ein Umdenken einsetzt.

Ein Blick über den Tellerrand

Aber nicht nur München ist betroffen. Auch andere Städte wie Hamburg oder Frankfurt zeigen, dass hohe Immobilienpreise nicht nur ein Münchener Phänomen sind. In Hamburg liegen die Spitzenpreise an der Alster bei 14.152 Euro pro Quadratmeter. Frankfurt hat mit der Siesmayerstraße auch einen teuren Vertreter mit 9.611 Euro pro Quadratmeter. Es ist fast schon schockierend zu sehen, dass gerade in den großen Städten die Immobilienpreise durch die Decke gehen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Auswertung von immowelt zeigt, dass selbst in Berlin die teuersten Stadtteile wie Grunewald mit Preisen um die 9.157 Euro pro Quadratmeter nicht von den Münchener Maßstäben abhängen können. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Berlin liegt bei 4.828 Euro. Man fragt sich, ob die Entwicklung in den anderen Städten ähnlich dynamisch ist wie in München.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Immobilienpreise in München und anderen deutschen Großstädten nicht nur hoch, sondern auch stark schwankend sind. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen sind enorm, und die Mieten steigen unaufhörlich. Die Frage bleibt: Ist es der Preis wert, in diesen luxuriösen Vierteln zu wohnen? Nur die Zeit wird zeigen, wie sich dieser Markt entwickeln wird.