Heute ist der 15.05.2026 und in München, speziell in Au-Haidhausen, gibt’s wieder richtig was zu beachten, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Aktuell sind mobile Radarkontrollen an sechs verschiedenen Standorten im Einsatz. Ein Blick auf die Straßen kann sich also lohnen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Denn, wie wir alle wissen, die Gefahrenlage im Straßenverkehr kann sich jederzeit ändern. Manchmal hat man einfach das Gefühl, dass die Radarkontrollen einem hinterherkommen – oder vielleicht ist das nur die eigene Fahrweise…
Ein paar der aktuellen Standorte und ihre Geschwindigkeitsbegrenzungen sind zum Beispiel: An der Rosenheimer Straße (81669 Au-Haidhausen, 5.4, Haidhausen-Süd) ist Tempo 50 erlaubt, während die Bajuwarenstraße (81825 Trudering-Riem, Michaeliburg) sogar nur 30 km/h zulässt. Auch die Ständlerstraße (81549 Ramersdorf-Perlach, 16.2) sieht sich einer 50er-Begrenzung gegenüber. Die Polizei ist aber nicht immer gleich vor Ort, denn die Gefahrenlage kann sich wie gesagt blitzschnell ändern – da wird auch mal umdisponiert. Die letzte Aktualisierung kam am frühen Abend, um 19:45 Uhr.
Rechtslage zu Radarwarnern
Doch nicht nur die Radarkontrollen selbst sind ein Thema. In Deutschland sind Blitzer-Apps und Radarwarner ein echtes Streitthema. Offiziell sind sie verboten – und das nicht ohne Grund. Wer beim Fahren mit einem betriebsbereiten Radarwarner erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Und das gilt sogar für Beifahrer, die solche Apps verwenden! Das ist schon ein bisschen skurril, oder? Man denkt sich, man könnte das Ding einfach in der Tasche lassen, aber das zählt nicht. Die Polizei hat das Recht, diese Geräte sicherzustellen und zu prüfen, ob sie während der Fahrt genutzt wurden. Das könnte dann unangenehm werden!
Auch wenn das Verbot von Blitzer-Apps und Radarwarnern in Deutschland weit verbreitet ist, gibt es immer wieder Diskussionen darüber. Einige meinen, die Regelungen sind zu streng, während andere die Verkehrssicherheit in den Vordergrund stellen. Immerhin – das Ziel des Verbots ist es, riskantes Fahrverhalten zu vermeiden. Das Straßenverkehrsrecht ist da ganz klar: Während der Fahrt darf nichts betrieben oder mitgeführt werden, was die Verkehrsüberwachung stören könnte. Also, wenn du vorhast, mit einem aktiven Radarwarner oder einer laufenden Blitzer-App zu fahren, dann lass es lieber sein – der Ärger ist es nicht wert.
Europäische Regelungen
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass die Regelungen in Europa recht unterschiedlich sind. Während in Deutschland das Mitführen von Radarwarnern verboten ist, gibt es in anderen Ländern wie Rumänien oder Kroatien weniger Einschränkungen. In Belgien hingegen kann das Mitführen eines Radarwarner richtig teuer werden – bis zu 800 Euro! Das zeigt, dass es wichtig ist, sich über die jeweiligen Vorschriften im Klaren zu sein, bevor man in den Urlaub fährt.
Es bleibt also spannend, wie sich die Diskussion über Blitzer-Apps und Radarwarner entwickeln wird. Vielleicht gibt es ja bald eine einheitliche Regelung in Europa. Bis dahin heißt es für uns Münchner, Augen auf im Straßenverkehr und die Geschwindigkeit im Blick behalten. Denn Sicherheit geht vor, und ein bisschen Vorsicht kann nie schaden! Vor allem, wenn die Blitzer um die Ecke lauern…