Neues Mountainbike-Paradies in Laim: Trails für Jeden und ein Hauch Naturbewusstsein
Die Radler in München dürfen sich freuen! An der städtischen Baumschule in Laim hat das Baureferat frische Mountainbike-Strecken eröffnet. Da wurde nicht nur ein Pumptrack gebaut, sondern auch verschiedene Trails für alle Könnerstufen. Egal, ob du gerade erst auf dem Bike sitzt oder schon ein erfahrener Pro bist – hier ist für jeden etwas dabei!
Im Eingangsbereich erwartet die Anfänger ein Pumptrack mit sanften Hügeln, perfekt, um die ersten Fahrversuche zu wagen. Für die Abenteurer unter den Radlern gibt’s einen anspruchsvolleren Singletrail, der mit zwei steilen Abfahrten und Sprungmöglichkeiten aufwartet. Da kann das Herz schon mal höher schlagen! Um den Zugang zu erleichtern, wurde im Nordosten des Geländes ein neuer Eingang mit Natursteinstufen und einem Wartebereich angelegt.
Ein nachhaltiger Ansatz
Interessant ist, dass das Areal zuvor als Erdlager der Baumschule genutzt wurde und sich in ein waldartiges Gelände verwandelt hat. Mountainbiker haben diesen Raum bereits informell genutzt, jedoch führte dies zu einer Beeinträchtigung der Biotopflächen und der zwei Tümpel, die Lebensraum für Laubfrösche bieten. Mit dem neuen Konzept hat das Baureferat nicht nur die Fahrspuren reduziert und gefährliche Kreuzungen entschärft, sondern auch Wartezonen für die Fahrer eingerichtet. Um die sensiblen Bereiche zu schützen, wurden Randbereiche mit Baumstämmen, Findlingen und neuen Sträuchern gesichert. Eine Einzäunung schützt zudem die Tümpel.
Das Ganze wurde in enger Abstimmung mit Nutzern, dem Verein Tretlager, dem TÜV und dem Sportamt entwickelt. Und das ist noch nicht alles: Als Ausgleichsmaßnahme wurde auf einem benachbarten Grundstück ein neuer Laubfroschtümpel angelegt, ergänzt durch Strauchpflanzungen und eine Blumenwiesenfläche von rund 500 Quadratmetern. Eine echte Win-win-Situation für Natur und Mountainbiker!
Die Suche nach legalen Trails
Mountainbiken ist im Trend, das haben wohl die meisten schon mitbekommen. Doch, ehrlich gesagt, die Suche nach offiziellen und genehmigten MTB-Trails kann eine echte Herausforderung sein. Viele der online verfügbaren Trails sind nicht genehmigt oder schwimmen im Graubereich. Hier kommt Trailradar ins Spiel – eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hat, legale Mountainbike-Projekte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus aufzuzeigen. Auf dieser Karte findet man nur behördlich genehmigte Trails, Bikeparks, Pumptracks und Dirtparks.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Rechtssicherheit für die Fahrer, Schutz von Natur und Wildtieren durch gelenkte Nutzung, regelmäßige Wartung und Pflege durch Vereine oder Betreiber und vor allem höhere Sicherheit dank gewarteter Strecken. Ein Trail gilt als offiziell, wenn er von einer Gemeinde, einem Verein oder einem Natursportverband ausgewiesen wurde. Inoffizielle Trails werden nicht gelistet – und das aus gutem Grund, um sowohl Fahrer als auch die Natur zu schützen.
Die Community zählt
Trailradar ist nicht nur irgendein Projekt. Es entstand aus einem Forumsthread und hat sich mittlerweile zu einer umfassenden Übersicht für offizielle Mountainbike-Trails im deutschsprachigen Raum entwickelt. Aktuell sind rund 170 Strecken in vier Ländern auf der Website verfügbar. Die Karte nutzt OpenStreetMap-Daten, um den Zugang zu erlaubten Strecken zu erleichtern. Besonders cool ist, dass neue Trails ohne Foren-Account eingereicht werden können und Nutzer regelmäßig Aktualisierungen vornehmen können. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann das über den Instagram-Account @trailradar.germany tun, wo neue Trails und Updates vorgestellt werden.
Also, packt eure Bikes und ab nach Laim! Die neuen Strecken sind ein echter Leckerbissen für jeden Mountainbike-Fan und ein großartiges Beispiel dafür, wie man Natur und Sport miteinander verbinden kann.
