Am 10. Juli 2026 war es wieder so weit: Der Wachau Radmarathon, ein echtes Highlight im österreichischen Rennrad-Kalender, lockte zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer nach Mautern. Dieses Event gilt nicht umsonst als eines der herausforderndsten Breitensport-Rad-Events in Österreich, neben dem berühmten Ötztaler. Die Vorfreude war förmlich greifbar, als sich der größte Rad-Peloton Österreichs mit einer Gesamtstrecke von 4 Kilometern Länge um 9 Uhr in Bewegung setzte. Die Strecke führte durch die malerische Wachau und das Waldviertel – einfach traumhaft!

Die Teilnehmer hatten die Wahl zwischen mehreren Distanzen: Die Hauptstrecke von 202 Kilometern mit 3.129 Höhenmetern, die Power-Runde über 105 Kilometer und schließlich die Wachau Light mit 53 Kilometern für die ambitionierten Einsteiger. Jeder, der sich diesen Herausforderungen stellte, wusste, dass es nicht nur um die Beine, sondern auch um den Kopf ging. Die maximale Steigung von 17 Prozent bei den Bergwertungen war da nur eine von vielen Herausforderungen auf dem Weg zu den wichtigen Anstiegen wie dem Seiberer oder dem finalen Anstieg nach Maria Langegg.

Rennverlauf und packende Ergebnisse

Inmitten dieser beeindruckenden Kulisse triumphierte Maximilian Kuen (Jahrgang 1992) mit einer sensationellen Zeit von 02:41:57.3 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38.53 km/h. Kaum zu fassen, wie dieser Mann die Strecke hinuntergerockt hat! Daniel Oberngruber (Jahrgang 1991) folgte ihm mit nur 0.7 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, ein knapperer Ausgang wäre kaum möglich gewesen. Hinter ihnen kamen Jakob Brandl (Jahrgang 1993), Andreas Widhalm (Jahrgang 1987) und Clemens Rumpl (Jahrgang 1994) ins Ziel – allesamt unter der Marke von 02:45:00. Es war ein Rennen, das die Zuschauer an die Bildschirme fesselte!

Und nicht nur die Profis waren am Start. Die KidsBikeTrophy sorgte für strahlende Gesichter unter den jüngeren Teilnehmern – hier war der Nachwuchs gefragt! Die Veranstaltung bot auch ein tolles Rahmenprogramm mit DJ GIGI und Moderator Jonas Brunner, während eine große LED-Wall den Livestream des Rennens übertrug. Nach dem Wettkampf war der Mauterner Badesee der perfekte Ort, um sich abzukühlen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Verkehrsbehinderungen und Parkmöglichkeiten

Natürlich blieben die Verkehrsbehinderungen nicht aus. Von 5:00 bis 17:00 Uhr war die Austraße in Mautern gesperrt, und auch auf anderen Straßen wie der B3 und L114 kam es zu Behinderungen. Für Autofahrer war es ratsam, die Parkmöglichkeiten am Grundwehrdienerparkplatz der Kaserne Mautern zu nutzen, wobei die Plätze bei Billa, Spar und Raiffeisenbank begrenzt waren. Ein bisschen Geduld war gefragt!

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Die österreichische Radmarathonserie hat in diesem Jahr bereits mit verschiedenen Rennen begonnen, und der Wachau Radmarathon hat einmal mehr bewiesen, dass er zu den Höhepunkten der Saison gehört. Ob bei der Dolomitenradrundfahrt oder der Mondsee 5-Seen-Rundfahrt, die Begeisterung für den Radsport ist ungebrochen. Das nächste große Event steht bereits vor der Tür und die Vorfreude wächst.