Heute ist der 17.07.2026 und in Aubing weht ein Hauch von Aufregung und Spannung in der Luft. Der FC Aubing steht vor einer neuen Saison, und das mit einem frischen Trainer: Martin Buch. Der Mann hat sich nicht nur einen Namen beim SC Unterpfaffenhofen-Germering und in Olching gemacht, sondern bringt auch frischen Wind mit. Doch die Vorbereitungen waren alles andere als einfach. Eine Grippewelle hat die Mannschaft ordentlich durchgeschüttelt, und Verletzungen waren an der Tagesordnung. Insbesondere die beiden Spieler Claudio Milican und Kevin Kozica mussten mit schmerzhaften Kreuzbandrissen aussetzen, was die Stimmung ein bisschen trübt.

Das letzte Testspiel endete mit einer 0:6-Niederlage gegen den FC Stätzling. So ein Ergebnis kann einen schon mal den Mut rauben, aber Martin Buch bleibt optimistisch. Die meisten Spieler sind weiterhin an Bord, nur vier haben den Verein verlassen. Das spricht für eine gewisse Stabilität, die vielleicht auch dem „Aubinger Weg“ zugutekommt. Der Vorstand des SVA, Bernd Roth, hebt die gute Zusammenarbeit mit Buch hervor und betont, dass der Fokus auf der Verzahnung von A-Jugend und Herrenmannschaft liegt. Das klingt vielversprechend! Besonders die neu hinzugekommenen Jugendspieler haben gute Chancen, sich zu beweisen.

Ein Blick nach vorne

Das erste Pflichtspiel im Toto-Pokal steht bereits am Samstag an. Hier wird sich zeigen, ob die Mannschaft trotz der Widrigkeiten ihre Form findet. Eine Woche später beginnt dann die Saison der Landesliga Südost in Eggenfelden. Da heißt es für die Aubinger: Vollgas geben und an die eigenen Stärken glauben! Buch hat eine klare Vision und möchte den „Aubinger Weg“ weiterführen. Es wird spannend, ob sich der Einsatz der Mannschaft auszahlen wird.

In einem größeren Kontext betrachtet, ist dies jedoch nicht nur eine lokale Angelegenheit. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat kürzlich das 9. Lagebild des Amateurfußballs veröffentlicht, das wichtige Einblicke in die gegenwärtige Situation gibt. Seit 2014/2015 wird jährlich ermittelt, wie es um die Stimmung auf den Plätzen steht, insbesondere in Bezug auf Gewalt und Diskriminierung. Eine besorgniserregende Zahl: In der vergangenen Saison wurden 961 Fußballspiele wegen solcher Vorfälle abgebrochen. Das bringt uns zurück zur Bedeutung des Amateurfußballs – hier wird nicht nur gekickt, sondern auch ein Stück Gesellschaft abgebildet.

Ronny Zimmermann, der 1. DFB-Vizepräsident, spricht von einer kollektiven Anstrengung, die notwendig ist, um das Klima auf den Plätzen zu verbessern. Das Lagebild dient als Grundlage für Präventionsmaßnahmen und zeigt, dass wir alle gefordert sind, um die Sportkultur positiv zu gestalten. Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle werden in allen 21 Landesverbänden eingerichtet. Es ist klar, dass es hier um weit mehr geht als nur um Tore und Punktestände – es geht um Werte, Respekt und Miteinander.

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