Am 9. Mai und 27. Juni haben die Münchner in Schwabing-West und Bogenhausen die einmalige Gelegenheit, ihren Sperrmüll kostenfrei abzugeben. Ja, richtig gehört! Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) richtet im Rahmen der Nachbarschaftstage spezielle Sammelstellen ein, um auf die umweltfreundliche Entsorgung von alten Möbeln, Teppichen oder Elektrogeräten aufmerksam zu machen. Da können wir doch gleich mal einen Blick auf die Details werfen!
In Schwabing-West wird die Sammlung am 9. Mai, am Wochenmarkt in der Georg-Birk-Straße am Ackermannbogen, stattfinden. In Bogenhausen geht’s dann am 27. Juni in der Eugen-Jochum-Straße weiter. Hier dürfen private Haushalte bis zu zwei 60-Liter-Säcke voll Alttextilien abgeben – und das alles kostenlos! Aber aufgepasst: Bauabfälle, große Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen und auch Autoreifen werden nicht angenommen. Das ist wichtig zu wissen, damit man nicht umsonst anrückt.
Wertvolle Informationen und Angebote
Ein kleines Extra gibt es auch: Halle 2, das Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt, wird vor Ort sein und gut erhaltene Gebrauchtwaren annehmen. Außerdem wird eine Tausch- und Verschenkbörse angeboten. Das ist doch eine wunderbare Möglichkeit, ungenutzte Schätze weiterzugeben! Und falls Fragen zur Abfallvermeidung oder -trennung aufkommen, stehen ehrenamtliche Abfallberater des AWM bereit, um hilfreiche Tipps zu geben. Man könnte fast sagen, es wird ein Fest der Abfallvermeidung!
Ein kleiner Hinweis noch zur Verkehrsituation: Am 27. Juni wird die Eugen-Jochum-Straße von 8 bis 15 Uhr gesperrt sein, und auch in der Petra-Kelly-Straße könnte es durch temporäre Halteverbote zu Beeinträchtigungen kommen. Wer also mit dem Auto unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf haben und vielleicht lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.
Pflege der grünen Oasen
Und während wir über Abfall sprechen, sollten wir auch einen Blick auf unsere Gärten werfen. Viele Gartenbesitzer scheuen sich, erkrankte Pflanzen selbst zu kompostieren, aus Angst, die Krankheiten könnten sich ausbreiten. Tatsächlich empfehlen Experten, die erkrankten Pflanzen nicht unbedingt durch Verbrennung zu entsorgen, sondern sie in einem gut gepflegten Komposthaufen zu behandeln. Da entstehen Temperaturen, die Schädlinge und Krankheitserreger abtöten können. Aber hier ist das Umsetzen wichtig, damit die kühlen Randbereiche in die warme Mitte gelangen.
Falls der eigene Komposthaufen nicht die richtige Temperatur erreicht, kann man auch die Bioabfallsammlung nutzen oder die Abfälle zu einer professionellen Kompostanlage bringen. So wird sichergestellt, dass alles umweltgerecht und sicher entsorgt wird. Und für die ganz hartnäckigen Fälle, wie etwa beim Feuerbrand, besteht eine Meldepflicht beim Pflanzenschutzdienst. Das ist nur ein kleiner Ausblick auf die Wichtigkeit der richtigen Abfallentsorgung und Pflanzenschutzmaßnahmen, die uns in unserer täglichen Gartenarbeit begegnen.