In Bogenhausen tut sich was! Das ikonische Arabellahaus bleibt zwar stehen, wird aber kräftig umgekrempelt. Der Eigentümer, die Schörghuber-Familie, hat sich entschieden, das Gebäude, das nach Arabella Schörghuber benannt ist, nicht abzureißen, sondern es zu entkernen, zu sanieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Ein Abrissbeschluss aus dem Jahr 2018 ist nun Geschichte, und stattdessen wird die „Revitalisierung statt Abriss“ in einer Pressemitteilung groß angekündigt.

Die geplanten Neuerungen sind wirklich aufregend! Eine öffentliche Dachterrasse, die für alle Münchner zugänglich sein wird, soll das neue Herzstück des Komplexes werden. Dort wird man nicht nur entspannen können, sondern es sind auch Gastronomie, Sportflächen und kulturelle Angebote geplant. Und das Beste: Mit der längsten Außenrolltreppenanlage Europas wird der Zugang zur Dachterrasse super einfach! Dabei wird nicht nur die Lebensqualität der Bewohner gesteigert, sondern auch etwas für die Umwelt getan. Durch den Erhalt des Gebäudes werden etwa 20.000 Tonnen CO2 eingespart, und die Modernisierung soll den zukünftigen CO2-Ausstoß verringern.

Eine grüne Vision für die Zukunft

Schaut man in die Zukunft, wird das Arabellahaus eine richtige Augenweide. Die Vision für 2035 umfasst einen „Skygarden“ und ein begrüntes Dach. Dieser grüne Ansatz passt perfekt zur nachhaltigen Stadtplanung Münchens, die auf eine dichte Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit setzt. So sollen kurze Wege und eine Reduzierung von Verkehr und Emissionen erreicht werden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Lebensqualität der Münchner.

Die Modernisierung des Arabellahauses wird mit einer geschätzten Investition von über 500 Millionen Euro realisiert. Das Architekturbüro Hild und K wird die architektonischen Herausforderungen annehmen, und die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2030 beginnen, mit einer Fertigstellung, die für 2034 oder 2035 angestrebt wird. Das gesamte Projekt umfasst nicht nur Wohnen, sondern auch ein Hotel, Gesundheitsangebote, Geschäfte und Gastronomie – eine bunte Mischung, die für alle etwas bietet.

Soziale Verantwortung im Fokus

Inmitten dieser Veränderungen gibt es auch einen sozialen Aspekt: Rund 20% der neuen Wohnungen werden sozial gefördert sein – das sind etwa 100 von 500 Wohnungen. Gerade in einer Stadt wie München, wo Wohnraum teuer ist, ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Apropos Wohnraum: In Moosach hat die Münchner Wohnen gerade zwei Bauteile mit insgesamt 165 geförderten Wohnungen fertiggestellt. Diese neuen Wohnungen an der Karlingerstraße sind nicht nur barrierefrei, sondern bieten auch Balkone oder Terrassen und Platz für mehr als 400 zukünftige Bewohner*innen. Außerdem sorgt ein Haus für Kinder mit 99 Plätzen dafür, dass frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden.

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Nachhaltigkeit wird in München großgeschrieben. Photovoltaikanlagen versorgen die neuen Gebäude mit nachhaltigem Strom, und eine Mobilitätsstation bietet moderne Mobilitätsangebote für die Bewohner. Übrigens, die Bauarbeiten an weiteren geförderten Wohnungen in Moosach sind bereits in Planung – die ersten sollen bis 2031 fertiggestellt werden. Es bleibt also spannend, was in den kommenden Jahren in München noch alles entstehen wird!

Ein Blick in die Zukunft

Die Stadt München hat klare Richtlinien für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Es wird Wert auf barrierefreie Infrastruktur und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gelegt. Kindertagesstätten, Schulen und Begegnungsorte im öffentlichen Raum sind ebenfalls Teil des Plans, um ein lebendiges Miteinander zu fördern. Die Einführung des Klimafahrplans von 2021 sorgt dafür, dass Klimaschutz fester Bestandteil aller Bebauungsplanverfahren wird. Das bedeutet, dass bei Neubauten Photovoltaikanlagen auf Dächern Vorschrift sind und ökologische Kriterien bei der Vergabe städtischer Grundstücke eingehalten werden müssen.

So wird München nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter – für alle, die hier wohnen. Es ist einfach aufregend zu sehen, wie sich die Stadt entwickelt und welche neuen Projekte in Planung sind. Man kann nur gespannt sein, wie das neue Arabellahaus und die geförderten Wohnungen in Moosach die Lebensqualität in München weiter verbessern werden!