Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist in vollem Gange! Vom 11. Juni bis 19. Juli wird der Ball in den USA, Kanada und Mexiko rollen. Für Österreichs Nationalmannschaft gibt es einen besonderen Leckerbissen: Am 22. Juni um 19 Uhr wird das Team gegen Argentinien antreten. Ein Spiel, das nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans zur Attraktion wird. Die Uhrzeit ist perfekt für gesellige Treffen, denn viele Partien finden zu nächtlichen Anstoßzeiten statt, die die Möglichkeiten für gemeinsames Schauen einschränken.

In Salzburg zeigen zahlreiche Wirte alle WM-Spiele, die vor Mitternacht enden. Besonders hervorzuheben ist das Sternbräu in der Altstadt, das eine Fanzone im Biergarten mit mehreren kleineren Bildschirmen bietet. Die Atmosphäre dort wird sicherlich mit jedem Tor anstecken. Und für die Nachteulen gibt es das Shamrock am Rudolfskai, das an fünf Tagen bis 4 Uhr früh geöffnet bleibt und somit die Übertragung der meisten nächtlichen Spiele ermöglicht.

Ein Blick über die Grenze: Wiens Gastronomie und die Herausforderungen

Auch Wiens Gastronomie bereitet sich auf die WM vor, wenngleich die Stadt auf ein großes Public Viewing am Rathausplatz verzichtet. Lokale wie die Champions Sports Bar, das Chelsea und das Shebeen haben sich bereits auf die Spiele eingestellt. Aufgrund der Zeitverschiebung müssen sich die Wiener Fans allerdings auf Anstoßzeiten in den frühen Morgenstunden einstellen. So wird etwa die Champions Sports Bar beim Spiel um 6:00 Uhr Frühstück anbieten und um 4:00 Uhr Gulasch und Würstel servieren.

Die Neuregelungen der Gewerbeordnung, die Public Viewings über sechs Wochen erlauben, bringen jedoch einige rechtliche Unklarheiten mit sich. Ob Spiele, die um Mitternacht beginnen, vollständig gezeigt werden dürfen, bleibt fraglich. Diese Ungewissheit könnte einige Betreiber abschrecken und zu einem Anstieg von Lieferdiensten führen. Dennoch gibt es in der Wirtschaftskammer Bestrebungen, die Genehmigungen für Innenraumveranstaltungen zu erleichtern, während die Open-Air-Formate vor Herausforderungen stehen.

Das Gemeinschaftsgefühl im Fokus

Für viele Fußballfans in Deutschland ist das Thema Public Viewing von großer Bedeutung. Die WM wird nicht in Europa ausgetragen, doch die Möglichkeit, die Spiele gemeinsam auf Großleinwänden oder in Biergärten zu verfolgen, bleibt für das Gemeinschaftsgefühl und die Emotionen der Fans unerlässlich. Anstoßzeiten in Deutschland liegen häufig spät am Abend oder in der Nacht, was die Planung für gesellige Abende beeinflusst. Die gute Nachricht: Die spezielle „Public-Viewing-Verordnung“ des Bundesumweltministeriums ermöglicht Übertragungen auch nach 22 Uhr, abhängig von örtlichen Genehmigungen.

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Ob in Biergärten, Restaurants oder privat organisierten Events – die Auswahl der Public Viewing Orte wird entscheidend sein. Die Fans sollten sich dabei rechtzeitig um Reservierungen kümmern und die Angebote der lokalen Gastronomie im Blick behalten. Schließlich wird die WM 2026 nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein großes Fest des Miteinanders, das die Menschen zusammenbringt, ganz gleich, wo sie sich befinden.