Heute ist der 11.06.2026 und ich sitze hier in Hadern, um euch von einer Episode der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ zu berichten, die wirklich für Gesprächsstoff sorgt. Moderator Horst Lichter stellte neulich die Frage aller Fragen: „Ist das Kunst?“ und der Zuschauer konnte nur staunen. Ein rätselhafter Gegenstand, der das Ventrikelsystem des menschlichen Gehirns darstellt, gefüllt mit einer leuchtend roten Flüssigkeit, sorgte für jede Menge Kopfschütteln und auch ein bisschen Verwirrung.
Der Verkäufer, ein gewisser Elias, hatte das künstlerisch anmutende Objekt von seiner Mutter geerbt, die es als Sicherheit für ihre Enkelkinder aufbewahren wollte. Man fragt sich, ob das Ganze tatsächlich als Kunst durchgeht oder vielleicht doch eher als skurriles Deko-Objekt aus den 1980er Jahren. Der Experte Sven Deutschmanek war, um ehrlich zu sein, etwas überfordert. „Ich bin am Hadern,“ gestand er, und das konnten wir alle nachvollziehen. Schließlich ist die Frage nach dem Wert von Kunst oft eine sehr subjektive Angelegenheit.
Wertschätzung und Händlermeinungen
Deutschmanek schätzte das Kunstwerk auf einen Wert zwischen 80 und 120 Euro, während der Verkäufer 100 Euro dafür verlangte. Händler Christian Vechtel war der erste, der nach näherer Betrachtung seine Meinung kundtat. „Für mich ist das Kunst!“ rief er aus, während andere Händler skeptisch blieben. So begann ein lebhaftes Feilschen, das schnell zu einem Preis von 200 Euro führte, den Markus Wildhagen schließlich bot. Ziemlich beeindruckend, wie die Meinungen auseinander gingen und die Preise in die Höhe schossen!
Aber das war noch nicht alles, was diese Episode zu bieten hatte. Weitere Highlights waren ein funkelndes Diamantarmband aus 750er Gold, das mit 1,5 Karat auf ein Schätzpreis von 5.000 bis 5.500 Euro geschätzt wurde und schließlich für 4.700 Euro den Besitzer wechselte. Auch eine Vase aus Murano-Glas fand ihren neuen Besitzer bei 700 Euro, obwohl sie auf 700 bis 1.000 Euro geschätzt war. Die Brosche aus 585er Roségold mit 0,4 Karat Diamanten ging für 500 Euro weg, passend zur Schätzung von 500 bis 600 Euro. Und als ob das nicht genug wäre, wurde eine limitierte Auflage der weißen Dame von Persil für stolze 900 Euro verkauft, obwohl sie nur auf 300 bis 400 Euro geschätzt war.
Kunst oder Kitsch?
Was bleibt, ist die Frage: Ist das alles Kunst oder doch eher Kitsch? Die Meinungen gehen weit auseinander. Die Einen sehen in dem Gehirn-Objekt ein faszinierendes Stück Kunst, während die Anderen es für nichts weiter als einen schrägen Gag halten. Aber vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Kunst ist schließlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Perspektive.
Wenn man einen Blick auf die gesamte Folge wirft, wird deutlich, dass „Bares für Rares“ nicht nur ein Trödelmarkt ist, sondern auch ein Ort, an dem Geschichten erzählt werden. Die emotionalen Verbindungen zu den Objekten, die Erinnerungen, die sie hervorrufen, und die Diskussionen über Werte machen die Show so besonders. Und so bleibt uns nur zu sagen: Weiter so, Horst Lichter und Team! Ihr sorgt für jede Menge Gesprächsstoff in unseren Wohnzimmern.