Heute ist der 10. Mai 2026 und die Straßen von München sind wieder einmal im Blickfeld der Geschwindigkeitsüberwachung. Die Stadt, in der man sich zwischen Biergärten und historischen Bauwerken bewegt, hat aktuell zwei mobile Radargeräte im Einsatz. Wo genau die kleinen Überwacher stehen, ist nicht in Stein gemeißelt – die Lage kann sich ständig ändern. Aber für den heutigen Tag gibt es bereits einige Informationen zu den Blitzerstandorten in der bayerischen Landeshauptstadt.
In Berg am Laim an der Kreillerstraße, PLZ 81673, blitzt es seit 07:01 Uhr mit einem Tempolimit von 30 km/h. Wer also in der Nähe ist, sollte besser auf das Gaspedal verzichten! Auch in der Schwanthalerstraße, PLZ 80336, in Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, 2.7, Klinikviertel wird seit 06:12 Uhr kontrolliert. Hier gilt ebenfalls das bescheidene Limit von 30 km/h. Es ist, als ob die Stadt selbst sagt: „Fahr langsamer, genieße die Fahrt!“
Blitzende Überraschungen in Bayern
Doch München ist nicht allein. Bayern, das flächengrößte Bundesland Deutschlands, hat ein riesiges Verkehrsnetz, durchzogen von zahlreichen Radarfallen. Egal ob Autobahn oder Stadtstraße, man kann nie sicher sein, wo die nächsten Blitzgeräte auf einen warten. Die mobilen Blitzer sind besonders hinterhältig – sie bieten einen Überraschungseffekt, während die stationären Blitzer oft an bekannten Standorten stehen. Das hält die Autofahrer auf Trab und sorgt dafür, dass man stets ein Auge auf die Geschwindigkeit hat.
Ein Geschwindigkeitsverstoß kann schnell zur Ordnungswidrigkeit werden, und die Konsequenzen sind nicht zu unterschätzen. Ob Bußgeld, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot – die Sanktionen können schmerzhaft werden. Aber auch hier gibt es einen kleinen Lichtblick: Toleranzabzüge bei Geschwindigkeitsmessungen können helfen, wenn man mal zu schnell unterwegs war. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h sind das 3 km/h, bei höheren Geschwindigkeiten 3 % – das kann schon mal den Unterschied machen zwischen einem Bußgeldbescheid und einem freien Tag.
Regeln und Richtlinien
Die Aufstellung der Messstellen erfolgt in enger Abstimmung mit der Polizei und den Kommunen. Ein Mindestabstand von 200 Metern zwischen dem Geschwindigkeitszeichen und der Messstelle ist in der Regel vorgeschrieben, aber manchmal gibt es Ausnahmen. Besonders an Unfallhäufungsstellen oder bei speziellen Verkehrsverhältnissen kann dieser Abstand unterschritten werden. Es ist also nicht nur eine Frage von Geschwindigkeit, sondern auch von der Umgebung, in der man fährt.
Wenn man doch einmal erwischt wird, bekommt man einen Anhörungsbogen zugesendet, auf dem man Stellung beziehen kann. Ein Bußgeldbescheid listet dann alle möglichen Sanktionen auf. Und sollte man mit dem Bescheid nicht einverstanden sein, kann innerhalb von 14 Tagen Einspruch eingelegt werden. Aber man sollte darauf vorbereitet sein, dass die gesetzlichen Gebühren und Auslagen nicht gerade gering ausfallen können.
In München und ganz Bayern gilt es also, die Geschwindigkeit im Auge zu behalten. Schließlich möchte man nicht nur das schöne Wetter genießen, sondern auch sicher und ohne Stress durch die Stadt fahren. Mit ein bisschen Achtsamkeit und vielleicht einem Blick auf die aktuellen Blitzerstandorte kann man so manch bösen Überraschung entkommen. Und wer weiß, vielleicht ist der nächste Besuch im Biergarten ja auch ein bisschen entspannter, wenn man sich nicht um ein Bußgeld kümmern muss!