Im Bürgersaal von Haar fand kürzlich die zweite Bürgerinfo statt, und die Teilnahme war, naja, sagen wir mal, überschaubar. Gerade mal 50 Besucher fanden den Weg, darunter 15 Mitglieder aus Stadtrat und Verwaltung. Bürgermeister Andreas Bukowski war natürlich auch da, und er hatte einige spannende Neuigkeiten im Gepäck. So ist geplant, bis Juli 14 neue Abstellplätze für E-Scooter zu schaffen. Das klingt ja schon mal nach einem Fortschritt!
Die E-Scooter sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Straßenbildes in Haar. Allerdings gibt es immer wieder Konflikte, weil die Roller oft wild abgestellt werden. Bürgermeister Bukowski betont die Notwendigkeit von klaren Regeln, um das Problem in den Griff zu bekommen. Aktuell stehen neun Abstellplätze zur Verfügung, aber die neuen Plätze sollen das Chaos etwas ordnen. Und die Bürger können sich sogar aktiv daran beteiligen – Vorschläge zur Verbesserung der Situation sind über die städtische App willkommen!
Neubauprojekte und Sommerfeste
Bei der Bürgerinfo wurden auch einige interessante Projekte vorgestellt. So soll eine neue Kita am Wieselweg entstehen, und das Jugendfreizeitzentrum DINO ist ebenfalls in Planung. Auch die Autobahnbrücke A99 und die Sanierung der Fahrbahn der B304 stehen auf der Agenda. Und man darf sich auf Sommerfeste freuen! Ein Konzert am 12. Juni und ein Steckerlfischessen am 31. Juli sind bereits angekündigt. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, die Nachbarn besser kennenzulernen und gemeinsam zu feiern!
Richard Friedl war besonders interessiert an den E-Scooter-Abstellplätzen und hatte auch Fragen zur Regelung. Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes, das im ersten Halbjahr 2027 beginnen soll, hat er auch einen guten Punkt angesprochen. Die Jagdfeldschule wird eine Kiss-and-Ride-Zone erhalten, um den Verkehr für die Schulkinder sicherer zu gestalten. Man kann nur hoffen, dass solche Maßnahmen auch wirklich bald umgesetzt werden.
Verkehrssicherheit und E-Scooter Regelungen
Ein weiteres wichtiges Thema war die Verkehrssicherheit für Schulkinder. Eine Schulstraße an der Konradschule kann nicht eingerichtet werden, aber die Prüfer sind dran – eine Kiss-and-Ride-Zone wird dort ebenfalls in Betracht gezogen. Währenddessen hat Richard Ziegler nach den Mitspracherechten bei den Wohnbauplanungen am Rappenweg gefragt. Haar wird im Rahmen der Bauleitplanung als Nachbar gehört, was schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Und dann gibt’s noch die Sache mit den E-Scootern: Die Zahl der Unfälle mit Elektro-Scootern in Deutschland steigt. Im Jahr 2022 hat die Polizei fast 12.000 Unfälle registriert, das sind 27 % mehr als im Jahr davor. Deshalb hat die Bundesregierung neue Regelungen beschlossen, die ab 2027 in Kraft treten sollen. Dann müssen neue E-Scooter mit Blinkern ausgestattet sein, und die Sicherheitsanforderungen werden verschärft. Aber das Wichtigste? Die Städte und Gemeinden bekommen mehr Befugnisse, um das Abstellen von Miet-E-Rollern zu regeln.
Die Stadtverwaltung hat bereits Schritte unternommen, um die Abstellflächen für E-Scooter zu verbessern. Anbieter wie Voi und Lime haben auf ehemaligen MVG-Flächen Parkzonen eingerichtet, und das Abstellen ist nur innerhalb eines 100-Meter-Radius um diese Zonen erlaubt. Das Ziel ist klar: Die Gehwege sollen für Fußgänger frei bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Haar entwickeln wird und ob die neuen Regelungen und Abstellplätze tatsächlich eine Verbesserung bringen.