Heute ist der 22.07.2026 und die Isarvorstadt in München hat Grund zum Feiern! Fünf Brücken, die die Stadt prägen, jubilieren – sie feiern stolze 125 Jahre seit dem Bau-Beschluss. Darunter die Wittelsbacherbrücke, die sich mit ihrem eleganten Bogen über die Isar spannt und die Isarvorstadt mit Au und Untergiesing verbindet. Ein echtes Münchner Wahrzeichen!

Die Wittelsbacherbrücke, das ist nicht nur eine Brücke – es ist ein Stück Münchner Geschichte. 1905 wurde sie fertiggestellt, nachdem der Bau 1903 begann. Zuvor gab es hier eine provisorische Holzkonstruktion, die seit 1871 die Isar überquerte. Architektonisch beeindruckt die Brücke durch ihre vier flachen Dreigelenkbögen, die mit Muschelkalksteinen verkleidet sind. Der Planer, Sager & Woerner, und der Gestalter, Theodor Fischer, haben hier einen echten Hingucker geschaffen. Übrigens: Das Reiterstandbild von Otto von Wittelsbach ziert einen der Brückenpfeiler und erinnert an die bayerische Geschichte.

Ein Kiosk mit Geschichte

André Löwig, der Kioskbesitzer, führt den ältesten Kiosk Münchens direkt an der Wittelsbacherbrücke seit 25 Jahren. Hier gibt’s alles, was das Herz begehrt: Ein kaltes Bier zum Preis von 3 Euro oder eine Limo für 2,50 Euro – ganz einfach, ganz unkompliziert. Aber Zeiten ändern sich – seit Corona ist es hier ruhiger geworden, weniger Stammtische und mehr Vandalismus. Das ist schon schade, wenn man an die Zeiten denkt, als hier das Leben pulsierte.

Die Baugeschichte der Brücke ist auch spannend. Ursprünglich als Holzkonstruktion errichtet, wurde sie 1904 in eine robuste Betonbrücke umgewandelt, die die Isar sicher überquert. Man sagt, sie sei eine Kopie der Reichenbachbrücke, aber das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch. Wenn man die Brücke überquert, kann man nicht anders, als die Aussicht zu genießen. Und das ist ein echter Genuss, ganz besonders an warmen Sommertagen, wenn die Sonne auf dem Wasser glitzert und die Menschen fröhlich umher schlendern.

Brücken in ganz Bayern

Die Wittelsbacherbrücke ist jedoch nur eine von vielen beeindruckenden Brücken in Bayern. Nehmen wir die Tatzelwurm in Essing, die mit ihren 200 Metern die Donauufer verbindet oder die Spitalbrücke in Eichstätt, die als älteste Steinbrücke Bayerns gilt. Auch die Sylvensteinbrücke, die die Verbindung zwischen Bad Tölz und Achensee herstellt, ist ein wahres Meisterwerk. Und für die Abenteuerlustigen gibt es die Hängebrücke im Klausbachtal – 55 Meter lang und 11 Meter hoch. Ein echter Nervenkitzel, wenn man darüber schwingt!

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Natürlich dürfen wir nicht die Naturerlebnishängebrücke Wetterstein vergessen, die 2024 eröffnet wird. Sie wird die Partnachklamm mit Graseck verbinden und Teil einer herrlichen Rundwanderung sein. Die Partnachklamm selbst ist ein weiteres Highlight – mit ihren beeindruckenden Schluchten und dem klaren Wasser, das dort entlang fließt. Der Eintritt ist ganz fair: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder ab 6 Jahren. Ein echtes Ausflugsziel für die ganze Familie!

Die Brücken Bayerns sind nicht nur Bauwerke – sie sind Zeugen der Geschichte, Menschen verbinden sich hier, treffen sich, lachen und genießen die Aussicht. Sie sind Teil unseres Lebens, unserer Kultur. Und wenn man einmal darüber nachdenkt, wird einem klar, wie wichtig sie für das tägliche Leben sind. Also schnappt euch ein Bier, setzt euch an die Wittelsbacherbrücke und genießt die Atmosphäre! Es gibt nichts Schöneres.