Ein Hochgenuss der Wachau: Felix Haiderer zaubert Marillenknödel im Herzen der Maxvorstadt
Heute ist der 23.07.2026 und in der Maxvorstadt hat sich einiges getan! Die Gastronomie blüht hier regelrecht auf, und ganz besonders zieht das „Östro“ Das Tschecherl die Blicke auf sich. Der neue Küchenchef, Felix Haiderer, ist erst 27 Jahre alt und bringt frischen Wind in die Küche. Ursprünglich aus Krems an der Donau, dem „Tor zur Wachau“, hat er die Liebe zur Wachauer Marille von seiner Großmutter mitbekommen, die ihn schon als Kind beim Einkochen mit ihren Rezepten faszinierte. Ein wahres Erbe, das er nun in seinen Gerichten zum Leben erweckt!
Die Wachauer Marille, bekannt für ihre Weichheit und aromatische Vielfalt, hat leider nur eine kurze Saison im Sommer. Aber keine Sorge, bis Mitte August kann man im Tschecherl die köstlichen Marillenknödel genießen! Haiderer selbst bezeichnet die Zubereitung dieser Knödel als „Chefsache“. Dabei gibt es zwischen ihm und Jürgen Wolfsgruber, dem Betreiber des Tschecherls, eine kleine Meinungsverschiedenheit: Während Haiderer auf Topfen schwört, vertraut Wolfsgruber lieber auf Erdäpfeln für den Teig. Ein kleiner kulinarischer Streit, der den Geschmack nicht trübt, denn jeder Knödel wird frisch gerollt und gekocht – ein Geduldsspiel, das etwa 20 Minuten in Anspruch nimmt!
Ein Stück Wachau in München
Die Zubereitung ist ein Erlebnis für sich: Jede Marille wird mit einem Stück Würfelzucker gefüllt, dann kommen sie in einen Sud aus Wasser, Zimt, Rum und Zitrone. Das Endprodukt wird mit Butterbröseln und Puderzucker serviert – ein Hochgenuss, der die Münchner Gaumen verzaubert. Haiderer bietet aber nicht nur die süßen Knödel an, auch leichte und feine Gerichte stehen auf der Speisekarte. Ein Blick auf die aktuellen Kreationen zeigt das interessante Angebot, von Saltimbocca vom Stör über „Wiener Bröselkarfiol“ mit Salsa Verde bis hin zu „Krautfleckerl“ – hier ist für jeden etwas dabei!
Aber nicht nur im Tschecherl wird geschlemmt. In der Reichenbachstraße kann man bei Hurtig verschiedene Sorten Bozner Schüttelbrot finden, das traditionell lange haltbar ist. Eine kleine Leckerei, die perfekt zum Brotzeitbrettl passt! Fink’s Knödelküche in der Klenzestraße serviert ebenfalls Schüttelbrot und backt es in ihrer hauseigenen Bozner Backstube. Die Preise variieren zwischen 3,30 und 3,90 Euro – ein echter Schmaus für den kleinen Geldbeutel. Und das Sortiment lässt keine Wünsche offen: Kaminwurzen, Apfelsaft und erlesene Weine aus Südtirol sind ebenfalls im Angebot.
Die Maxvorstadt pulsiert
Die Maxvorstadt ist bekannt für ihr kreatives Flair, zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants. Hier trifft sich ein internationales Publikum, und die Augustenstraße ist ein wahres Schlemmerparadies, mit 14 Restaurants, die mindestens 4,5 Sterne haben. Die Vielfalt an Küchen ist beeindruckend – über 30 asiatische Restaurants und eine große Auswahl an italienischen Lokalen. Es ist kein Wunder, dass die Maxvorstadt als eines der gastronomischen Zentren Münchens gilt!
Und während wir über die Gastronomie sprechen, dürfen wir nicht den ersten alkoholfreien Pop-up-Biergarten „Die Null“ vergessen, der 2024 eröffnet wurde und ein echter Erfolg war. Die Gastronomieszene hier ist lebendig, bunt und ständig im Wandel. Ein Besuch in der Maxvorstadt ist nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern ein echtes Stück Münchner Lebensgefühl!
