Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, erwartet uns ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis im NS-Dokumentationszentrum München, das sich am Max-Mannheimer-Platz befindet. Um 19:30 Uhr heißt es „zeit x .raum“ – ein Konzert, das die Grenzen zwischen Klang und Raum verschwimmen lässt. Und das Beste? Der Eintritt ist kostenlos! Ja, genau, ihr habt richtig gehört. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die beiden Musikerinnen, Kety Fusco mit ihrer Electric Harp und Liz Metta, die die Klangwelten des geloopten Dreampops kreiert, versprechen eine außergewöhnliche Darbietung. Man kann sich schon jetzt in die schwebenden Melodien und die hypnotisierenden Visuals hineinversetzen, die bei diesem besonderen Event zum Einsatz kommen. So wird es nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch ein Fest für die Augen – eine Kombination, die bei den Konzerten des Vereins „innen.aussen.raum“ zur Tradition gehört.

Ein Verein mit Visionen

Der Verein „innen.aussen.raum“, der hinter dieser Veranstaltung steht, wurde 2010 von zwölf jungen Münchnern gegründet. Ihr Ziel? Musik zu präsentieren, die in der Stadt oft keinen Platz findet. Das klingt nach einer Herzensangelegenheit! Durch die Nutzung von Visuals und Installationen wird jeder Auftritt zu einem immersiven Erlebnis. Sie suchen ständig nach neuen Orten für Musikveranstaltungen und schaffen so Raum für kreative Entfaltung.

In dieser Zeit, in der das kulturelle Leben oft stillsteht, ist es umso wichtiger, solche Initiativen zu unterstützen. Die Musikerinnen haben sich für diesen Abend etwas ganz Besonderes ausgedacht, und wir dürfen gespannt sein, wie sie die Atmosphäre des NS-Dokumentationszentrums mit ihrer Musik füllen werden.

Ein Ort mit Geschichte

Es ist interessant zu bemerken, dass das NS-Dokumentationszentrum nicht nur ein Ort des Gedenkens ist, sondern auch ein kontrovers diskutierter Raum. Der Name selbst hat in den letzten Jahren für viel Gesprächsstoff gesorgt. Während einige Gremien und Parteien den Begriff „NS“ kritisieren, weil er als „Tätersprache“ der Nationalsozialisten verstanden werden könnte, gibt es auch Stimmen, die argumentieren, dass dieser Begriff in der Alltagssprache fest verankert ist. Die Diskussion um den Namen des Zentrums zeigt, wie sensibel und vielschichtig das Thema Nationalsozialismus nach wie vor ist.

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Die Gründungsdirektorin Irmtrud Wojak hat sich kritisch zu den Entscheidungen des Stadtrats geäußert und betont, dass parteipolitische Überlegungen nicht die Auseinandersetzung mit der Geschichte beeinträchtigen sollten. Inmitten all dieser Debatten wird das Konzert von Kety Fusco und Liz Metta zu einem weiteren Schritt, um den Dialog über Kunst und Erinnerungskultur zu fördern.

So treffen an diesem Abend Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Ein Konzert, das nicht nur die Ohren, sondern auch die Gedanken anregen wird. Also, markiert euch den 3. Juni fett im Kalender! Es wird sicher eine Nacht voller Klang, Licht und vielleicht auch nachdenklicher Momente.