Sicher radeln in der Au: Neuer Radweg am Gebsattelberg geplant
Es gibt Neuigkeiten aus der Au, die vor allem Radfahrerinnen aufhorchen lassen sollten! Am Gebsattelberg ist ein neuer Radweg in Planung, der nicht nur die Sicherheit der Zweiradfahrerinnen erhöhen soll, sondern auch zwei Schulen an das bestehende Radnetz anbindet. Das hat der Mobilitätsausschuss beschlossen, nachdem der Stadtrat das Projekt bereits 2024 abgesegnet hatte. Und das Beste daran? Der Radweg wird direkt neben dem Gehweg verlaufen und hat eine Breite von 2,30 Metern! Genug Platz, um entspannt und sicher durch die Au zu radeln.
Doch damit nicht genug: Um die Sicherheit weiter zu gewährleisten, wird zwischen dem Radweg und der Fahrbahn ein 80 Zentimeter breiter Sicherheitsstreifen eingerichtet. Dies soll Dooring-Unfälle verhindern, die eine häufige Unfallursache zwischen Radfahrenden und Autofahrerinnen sind. Es ist nicht gerade unbekannt, dass unbedacht geöffnete Autotüren für Radlerinnen zur echten Gefahr werden können. Dieser Sicherheitsstreifen wird also ein echter Schutzengel auf zwei Rädern!
Parkplätze und Gehwege
Der neue Radweg wird auch die Parkplatzsituation beeinflussen. Insgesamt werden 28 Parkplätze markiert, um Platz für den neuen Radweg zu schaffen. Bergab wird es sogar so sein, dass der Radverkehr sich die Fahrbahn mit Fahrzeugen teilt – hier bleiben sechs Parkplätze erhalten, während der Rest aufgelöst wird. Für Fußgängerinnen bleibt der Gehweg mit drei Metern Breite in vollem Umfang erhalten. Es wird also genug Platz geben, um sich ohne Stress und Gedränge fortzubewegen.
Ein Blick auf die Radfahrenden am Gebsattelberg zeigt, dass hier täglich etwa 2.600 Radlerinnen unterwegs sind – viele davon sind Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Das zeigt, wie wichtig diese Infrastruktur für die Sicherheit und Mobilität der Jüngeren ist. Das Projekt wird zudem mit einer Fernwärme-Baumaßnahme der Stadtwerke München koordiniert, sodass man hier keine Zeit verlieren will. Voraussichtlich sollen die Arbeiten bis 2027 abgeschlossen sein.
Der Dooring-Bereich
Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Der Dooring-Bereich ist 50 bis 75 Zentimeter breit und soll Radfahrende vor unbedacht geöffneten Türen schützen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Autofahrende diesen Bereich missinterpretieren und dort parken, was zu gefährlichen Situationen führt. Das ist nicht nur ein Problem für Radlerinnen, sondern auch für Fußgängerinnen, die oft ausweichen müssen. Um dem entgegenzuwirken, markiert München bei Neubauprojekten diese Fläche als Sperrfläche. Wer dort parkt, macht sich strafbar – und das ist gut so!
Die Stadt setzt auf eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Und das ist auch dringend notwendig, denn die Zahl der Radfahrer*innen steigt kontinuierlich. Die neue Radwegplanung am Gebsattelberg ist also ein Schritt in die richtige Richtung – und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird!
