Heute ist der 9.05.2026 und in Halver brodelt es gewaltig. Die Zukunft des Franz-Dobrikat-Sportplatzes an der Karlshöhe sorgt nicht nur für hitzige Diskussionen, sondern auch für eine Menge Unmut beim FC Phoenix Halver. Der Verein ist über die Vorgehensweise der Stadtverwaltung alles andere als erfreut. Besonders 1. Beigeordneter Simon Thienel steht dabei im Kreuzfeuer der Kritik. Es wird gemunkelt, dass der FC Phoenix bei den Planungen zur Sportanlage schlichtweg nicht einbezogen wurde – ein Umstand, der in der Vereinsgemeinschaft für reichlich Verdruss sorgt.

Thomas Fischer, der 2. Vorsitzende des FC Phoenix, äußert sich klar und deutlich. Bei einem Termin im April kam heraus, dass die Stadt einen anderen Verein als neuen Betreiber für den Sportplatz ins Spiel gebracht hat. Das hat die Gemüter erhitzt! Fischer ist sichtlich enttäuscht über die Art und Weise der Kommunikation und die Entscheidung, den FC Phoenix außen vor zu lassen. Bürgermeister Armin Kibbert hat zwar die Kritik an der Kommunikation anerkannt, doch die Frage bleibt: Wie geht es jetzt weiter?

Ein neuer Betreiber für den Sportplatz?

Ein weiterer Protagonist in dieser Geschichte ist Tom Herberg, der Vorsitzende des TuS Grünenbaum. Er hat schon angedeutet, dass sein Verein bereit wäre, unter bestimmten Bedingungen die Verantwortung für den Sportplatz zu übernehmen. Doch bis jetzt wurden noch keine offiziellen Entscheidungen getroffen. Es bleibt also spannend, wie sich das Ganze entwickeln wird.

Die vergangenen Wochen waren für den FC Phoenix eine echte Achterbahnfahrt. Ohne aktive Mannschaften und als Pächter bei Agilis Sport GmbH, deren Vertrag erst 2025 ausläuft – und nun um ein weiteres Jahr verlängert wurde – sieht sich der Verein in einer prekären Lage. Fischer macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die Veränderungen in der Vereinslandschaft und die mangelnde Wertschätzung von ehrenamtlicher Arbeit.

Ein Appell an die Stadtverwaltung

Bürgermeister Kibbert hat bereits angekündigt, die Angelegenheit zur „Chefsache“ zu machen und weitere Gespräche mit allen Beteiligten zu führen. Doch ob dies ausreicht, um die Wogen zu glätten? Die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Vereinsvertretern muss endlich verbessert werden, um das Vertrauen wiederherzustellen. Es ist an der Zeit, den ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder wertzuschätzen und aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

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Die Zukunft des FC Phoenix und des Sportplatzes an der Karlshöhe bleibt ungewiss. Aber eines ist sicher: Die Vereinsmitglieder sind stark und lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Informationen zur weiteren Entwicklung lassen sich auch auf der offiziellen Webseite des FC Phoenix Halver finden: phoenix-halver.de.