Heute ist der 11.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die neuesten Entwicklungen rund um den FC Bayern, insbesondere das Trainingsgelände an der Säbener Straße. Es gibt Neuigkeiten, die sowohl die Fußballfans als auch die Anwohner beschäftigen dürften.

Der FC Bayern hat beschlossen, auf zwei geplante unterirdische Ebenen beim Umbau des Leistungszentrums zu verzichten. Zunächst war man von einem umfassenden Umbau ausgegangen, der mit über 100 Millionen Euro zu Buche schlagen sollte. Stattdessen wird der Umbau nun kleiner ausfallen, was bei den Anwohnern für gemischte Gefühle sorgt. Diese hatten zuvor Bedenken geäußert über Lärmbelastung und Verkehr durch die Bauarbeiten. Am Ende wird es jetzt nur eine Sanierung des bestehenden Gebäudes geben, ergänzt durch einen kleineren Anbau. Die geplanten Modernisierungen betreffen unter anderem die medizinische Abteilung, die Besprechungsräume und den Fanshop – Bereiche, die für die Profis und die Fans von großer Bedeutung sind.

Ein kleiner Rückschritt oder eine kluge Entscheidung?

Die Pläne für das neue Leistungszentrum sind also ein wenig geschrumpft, aber die Frage, ob das die richtige Entscheidung war, bleibt im Raum stehen. Der Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching hat bereits Sicherheitsmaßnahmen gefordert und wünscht sich einen besseren Austausch zwischen dem Verein und den Anwohnern. Man kann sich gut vorstellen, dass das Thema im Stadtteil heiß diskutiert wird.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Die Bau-Vorgenehmigung der Stadt München für das neue Leistungszentrum liegt bereits vor. Das Projekt, das als Schlüssel zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Klubs gilt, soll voraussichtlich 2026 starten. FC Bayern plant eine Investition von nahezu 100 Millionen Euro. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat klar gemacht, wie wichtig dieses Zentrum für die Anwerbung internationaler Spieler ist. Die Bauzeit wird auf drei Jahre geschätzt und es sind rund 50.000 LKW-Fahrten für den Abtransport und die Anlieferung von Baumaterial kalkuliert. Ein großes Unterfangen, das die Stadt und die Nachbarschaft vor einige Herausforderungen stellen könnte.

Langfristige Visionen und aktuelle Herausforderungen

Der Umbau wurde bereits 2022 vom Aufsichtsrat genehmigt, aber aufgrund diverser Faktoren um ein Jahr verschoben. Ein wenig Geduld ist also gefragt, bevor die ersten Baukräne anrollen. Der neue Profi-Trakt wird von Kathleen Krüger, Senior Leading Expert Sport Strategy & Development, geplant, was Hoffnungen auf eine innovative Gestaltung weckt. Schließlich hat der FC Bayern die Säbener Straße seit Jahrzehnten im Eigentum und will damit sportlich sowie infrastrukturell Maßstäbe setzen.

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Mit dem letzten Kauf des Sportparks Unterhaching wird das Immobilienportfolio des FC Bayern weiter ausgebaut. Die Allianz Arena wurde 2014 bereits vollständig abbezahlt, 16 Jahre früher als geplant – ein Zeichen für die solide Finanzpolitik des Vereins. Auch der Bayern-Campus an der Ingolstädter Straße, der 70 Millionen Euro kostete, ist seit 2022 schuldenfrei. Das lässt auf eine spannende Zukunft hoffen, auch wenn die aktuellen Umbaupläne in der Nachbarschaft noch für Gesprächsstoff sorgen.