Güterzugdrama in München: Tragödie auf der Brücke erschüttert Milbertshofen
Es geschah in der Nacht vom 21. Juni 2026, kurz nach 1:40 Uhr, als die Ruhe in Milbertshofen abrupt durch einen schrecklichen Güterzugunfall gestört wurde. Auf der Eisenbahnbrücke über die Schleißheimer Straße kollidierten zwei Güterzüge, ein Vorfall, der nicht nur zum Tod eines 46-jährigen Rangierbegleiters führte, sondern auch große Zerstörung anrichtete. Die beiden Züge, jeweils etwa 25 Waggons lang und insgesamt fast 700 Meter lang, waren während Rangierfahrten in entgegengesetzte Richtungen unterwegs. Der Zug aus Freimann, gesteuert von einem 28-jährigen Lokführer, bewegte sich in Richtung Westen, während sein Kollege aus Moosach, 30 Jahre alt, gen Osten fuhr.
Das Unglück geschah auf der Brücke, wo die Gleise über eine Weichenverbindung zusammengeführt werden. Berichten zufolge wurde der östliche Zug auf das Gleis des westlichen Zuges geleitet, was in einer frontal Kollision mündete. Tragischerweise stand der Rangierbegleiter vorschriftsmäßig auf dem Trittbrett des östlichen Zuges, als die beiden Züge aufeinanderprallten. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass zwei Waggons des östlichen Zuges über das Brückengeländer stürzten und etwa fünf Meter tief auf die Schleißheimer Straße fielen.
Die Folgen des Unglücks
Die Auswirkungen waren verheerend. Auf der Straße entstand ein kraterähnlicher Einschlag, der nicht nur die beiden Waggons, sondern auch mehrere geparkte Autos und einen Linienbus der Münchner Verkehrsgesellschaft beschädigte. Glücklicherweise blieben die beiden Lokführer unverletzt, doch die Betroffenheit unter den Anwohnern und den Passanten war groß. Viele berichteten von einem ohrenbetäubenden Lärm, der wie eine Explosion klang. Man kann sich nur vorstellen, wie schockierend dieser Moment für alle war.
Die Bergungsarbeiten begannen am Samstagmorgen und zogen sich bis zum Sonntag hin. Ein Schwerlastkran hob einen Waggon gegen Mittag auf die Straße, während der andere auf der Brücke blieb. Die Schleißheimer Straße blieb im Bereich der Unglücksstelle teilweise gesperrt, nur einspurig in Fahrtrichtung Süden, und das Schlagloch, das durch den Vorfall verursacht wurde, sollte bis Montagfrüh repariert werden.
Ermittlungen laufen
Die Polizei ermittelt derzeit zur Unfallursache, und die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter hinzugezogen, um zu klären, ob möglicherweise ein Haltesignal übersehen wurde oder ein technischer Defekt vorlag. Die Situation bleibt angespannt, denn auch wenn die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind, bleibt die Straße weiterhin in beide Richtungen gesperrt. Das Gefühl der Unsicherheit schwebt über der Gegend.
Die Tragödie hat die Stadt München erschüttert, und die Betroffenheit ist spürbar. Besonders in solchen Momenten wird einem bewusst, wie fragil und unberechenbar das Leben sein kann. Der Verlust eines Menschen hinterlässt immer eine Leere, die schwer zu füllen ist. Die Gedanken sind bei den Angehörigen des verstorbenen Rangierbegleiters.
