Heute ist der 8. Mai 2026 und in München gibt es einiges zu berichten, besonders was die Geschwindigkeitskontrollen angeht. Die Stadt hat sich ganz schön etwas einfallen lassen, um Raser in Schach zu halten. Aktuell gibt es insgesamt 11 Straßen, auf denen es für Geschwindigkeitsübertreter richtig eng werden könnte. Hierbei sind die Standorte der Blitzanlagen nicht in Stein gemeißelt, sondern können sich ständig ändern. So bleibt es spannend, wo man als Autofahrer auf der Hut sein sollte.

Ein paar der Hotspots, an denen man am besten die Füße vom Gas nehmen sollte, sind die Bodenseestraße in Pasing-Obermenzing, wo 50 km/h erlaubt sind – gemeldet um 19:17 Uhr und 18:59 Uhr. Auch die Blumenauer Straße im gleichen Stadtteil hat es in sich, hier wurde um 18:14 Uhr geblitzt. Wer in Milbertshofen-Am Hart unterwegs ist, sollte sich ebenfalls in Acht nehmen: Die Schleißheimer Straße bei 50 km/h wurde um 17:18 Uhr kontrolliert. Und wenn wir schon bei den Geschwindigkeitsverstößen sind, die Tegernseer Landstraße in Obergiesing-Fasangarten erlaubt nur 30 km/h. Hier wurde um 16:43 Uhr geblitzt – ein klarer Hinweis, dass Tempo nicht alles ist.

Blitzer, wohin man schaut

Die Elsässer Straße in Au-Haidhausen ist ein weiteres Beispiel: Hier wurde um 18:48 Uhr ein Tempo von 30 km/h überwacht. Auch die Rennbahnstraße in Bogenhausen, genauer gesagt im Dianapark, bietet mit ebenfalls 30 km/h keine Möglichkeit zum Durchatmen. Um 18:37 Uhr wurde hier das Radar aktiviert. Wer denkt, dass das alles war, hat sich getäuscht – die Kirchtruderinger Straße in Trudering-Riem verlangt von den Autofahrern, die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu drosseln. Hier wurde um 18:07 Uhr kontrolliert. Aber auch die Savitsstraße in Bogenhausen und die Heinrich-Wieland-Straße in Berg am Laim bei 50 km/h haben ihre Blitzzeiten, die um 16:42 Uhr und 16:15 Uhr registriert wurden. Und schließlich: Die Schlierseestraße in Obergiesing-Fasangarten, hier war das Radar um 13:41 Uhr aktiv – auch bei 30 km/h.

Wie wir sehen, ist Geschwindigkeitsüberschreitung ein weit verbreitetes Problem und die Hauptursache für zahlreiche Unfälle. Es ist also ratsam, das Gaspedal nicht zu sehr durchzudrücken. Die aktuellen Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit. Wenn wir einen Blick über die Grenzen Münchens werfen, gibt es auch in anderen Orten wie Schorndorf oder Chemnitz Blitzanlagen, die den Verkehr im Auge behalten. So wurde zum Beispiel ein stationärer Blitzer 100 m vor dem Grafenbergtunnel in Schorndorf gemeldet – nicht nur in München wird also darauf geachtet, dass man sich an die Regeln hält.

Ein Blick in die Zukunft der Verkehrskontrollen

Die Kontrollergebnisse des Verkehrskontrolldienstes (VKD) werden jährlich veröffentlicht und ab 2024 steht eine grundlegende Überarbeitung an. Diese soll dem Zusammenwachsen des ehemaligen Mautkontrolldienstes und des Straßenkontrolldienstes Rechnung tragen. Technische Neuerungen und sensorische Kontrollen werden in die neue Darstellung integriert, was die Transparenz der Ergebnisse erhöhen soll. Die Unterscheidung zwischen sensorischen und manuellen Verkehrskontrollen wird klarer, was hoffentlich auch die Akzeptanz bei den Verkehrsteilnehmern steigert.

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Die neuen Ergebnisse werden nicht nur differenzierter dargestellt, sondern umfassen auch eine Unterscheidung nach gebietsfremder und gebietsansässiger Zulassung des Fahrzeugs. Damit wird ein noch genaueres Bild der Verkehrssituation möglich, was für alle Verkehrsteilnehmer von Vorteil ist. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird und wie die Münchner Verkehrssicherheit davon profitieren kann.