Heute ist der 12.05.2026 und wir blicken nach Moosach, wo die Gemeinde trotz eines Rückgangs der Gewerbesteuereinnahmen von rund 500.000 Euro optimistisch in die Zukunft schaut. Bürgermeister Michael Eisenschmid, ein gebürtiger Moosacher, stellte bei der Bürgerversammlung fest, dass die Einwohnerzahl von 1531 zwar leicht schwankt – 2025 zogen 90 Menschen neu nach Moosach, während 67 die Gemeinde verließen – aber die positive Entwicklung nicht zu stoppen ist. Der Bürgermeister, der 1980 geboren wurde und in der Gemeinde verwurzelt ist, hat die historischen Zusammenhänge und Traditionen im Herzen.

Ein wichtiger Fortschritt ist die verbesserte Funkabdeckung. Im Juli wird ein neuer Funkmast in Betrieb genommen, und ein weiterer soll bis zum Jahreswechsel folgen. Auch der Hochwasserschutz am Spiegelbachweiher schreitet voran und soll bis Ende September abgeschlossen sein. Die alte Rudolf-Obermayr-Halle, die vielen Moosachern ein Begriff ist, wird mit Bundesmitteln saniert, damit sie weiterhin als zentraler Ort für Veranstaltungen dienen kann. Auch der neue Brunnen, der 54 Meter tief ist und 2028/29 in Betrieb gehen soll, wird die Wasserversorgung der Gemeinde langfristig sichern.

Gemeindeleben und Engagement

Die Gemeinde hat 198 Gewerbe und plant für 2025 einen Gesamthaushalt von 7,1 Millionen Euro, jedoch wurden nur 6,4 Millionen Euro realisiert. Die Schulden der Gemeinde betragen aktuell 2,6 Millionen Euro, doch die Tendenz ist abnehmend – eine Prognose für 2029 spricht von nur noch 800.000 Euro Schulden. Die Feuerwehr wird mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet, was die Sicherheit der Bürger erhöht. Zudem werden die ehemaligen Dorfladenräume kostenlos an Vereine zur Verfügung gestellt. Ab dem 18. Juni wird jeden Donnerstag ein Mittagstisch angeboten, was sicher für die Dorfgemeinschaft eine schöne Abwechslung darstellt.

Michael Eisenschmid, der auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Zorneding tätig ist, hat als Familienmensch immer den Rückhalt seiner Ehefrau, Eltern und Brüder. Er ist Vater von zwei Kindern im Kindergarten und möchte den Wandel in Moosach offen begegnen. Die neuen Einwohner begrüßt er herzlich und hofft, dass sie sich für die bayerischen Traditionen begeistern lassen. „Ich möchte von frischen Ideen lernen und die neuen Einheimischen willkommen heißen“, sagt er.

Die Zukunft von Moosach

Die Umgestaltung des Geländes am alten Bahnhof wird im Mai abgeschlossen, und ein Allwetterplatz für die Jugend soll dort entstehen. Bauland in Falkenberg wurde bereits geschaffen, und ein Konzept für weiteres Bauland für Einheimische an der Grafinger Straße ist in Arbeit. Die aktuelle finanzielle Situation der Gemeinde, mit der höchsten Ausgabeposition Kreisumlage von etwa 1,1 Millionen Euro, stellt zwar eine Herausforderung dar, doch die Gemeinde blickt optimistisch auf die kommenden Jahre. Die Ehrung von vier ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern und Ilija Matijevic für 20 Jahre Wirtstätigkeit zeigt, wie sehr die Gemeinschaft zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt.

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Moosach ist auf einem guten Weg, und trotz der Herausforderungen, denen sich die Gemeinde gegenübersieht, bleibt die Zuversicht groß. Die Menschen hier sind stark, und es ist spürbar, dass das Herz von Moosach in jedem einzelnen Bewohner schlägt.