In München, wo die Sonne oft auf die bunten Märkte scheint, hat ein aktueller Test von ÖKO-TEST für einige Aufregung gesorgt. Dabei wurden 26 Snacktomaten auf ihre Pestizidrückstände untersucht. Die Ergebnisse sind, um es mal salopp zu sagen, durchwachsen. Die gute Nachricht zuerst: Alle getesteten Bio-Produkte schnitten hervorragend ab und waren komplett pestizidfrei. Das ist doch ein Grund, sich beim nächsten Einkauf für die Bio-Variante zu entscheiden, oder nicht?

Doch die konventionellen Tomaten, oh je! Von den 26 Produkten waren nur drei völlig frei von Pestiziden. Und das ist nicht nur ein kleiner Schönheitsfehler. In einigen Fällen wurden sogar bis zu fünf verschiedene Pestizide in Spuren nachgewiesen. Besonders alarmierend sind die Rewe Beste Wahl Cherry-Roma-Tomaten, die Rückstände von als „vermutlich krebserregend“ eingestuften Pestiziden aufweisen. Das lässt einen schon etwas nachdenklich zurück, wenn man sich überlegt, was man so im Salat hat.

Die Gefahren der Pestizid-Mischungen

ÖKO-TEST-Redakteurin Heike Baier hebt hervor, dass es durchaus möglich ist, konventionell angebaute Tomaten ohne Spritzmittel zu finden – allerdings ist diese Ausnahme nicht die Regel. Das bedeutet, dass wir beim Kauf von Tomaten wirklich genauer hinschauen sollten. Es gibt schließlich auch Mischungen von Pestiziden, deren Wechselwirkungen kaum erforscht sind, was uns alle betreffen könnte. Eine Studie aus dem Jahr 2026 zeigt sogar, dass das Krebsrisiko bei Menschen, die solchen Mischungen ausgesetzt sind, um das 2,5-Fache steigen kann. Das klingt ja fast wie ein düsterer Thriller, aber es ist leider Realität.

Und wenn wir schon beim Thema sind: Bestimmte Lebensmittel haben es besonders schwer. Frische Beeren, Aprikosen und auch Tomaten sind oft stärker belastet. Im Gegensatz dazu sind robustere Lebensmittel wie Kartoffeln oder Kohl in der Regel weniger betroffen. Das macht schonmal einen Unterschied, wenn man überlegt, was man so auf den Tisch bringt.

Ein Blick auf die Bio-Qualität

Das Ökomonitoring aus dem Jahr 2024 hat gezeigt, dass 76 % von 502 Proben pflanzlicher Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft frei von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln waren. Wenn Rückstände festgestellt wurden, lagen diese meist im Spurenbereich. Das gibt einem ein gutes Gefühl, oder? Es ist zwar kein Freifahrtschein, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Denn im ökologischen Landbau sind chemisch-synthetische Pestizide verboten, was die Sache ein wenig beruhigt.

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Zusammengefasst könnte man sagen: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der greift lieber zu den Bio-Produkten. Die haben nicht nur die Nase vorn, wenn es um die Qualität geht, sondern auch um die Gesundheit. Und mal ehrlich – wer möchte schon beim Salat an die Forschungsergebnisse über Pestizide denken müssen? Da ist ein frischer, knackiger Bio-Tomate einfach unschlagbar!