Streit um Vereinsheim: FC Alemannia München vor dem Aus?
Heute ist der 18.07.2026 und während die Sonne über Untergiesing strahlt, gibt es Neuigkeiten, die die Münchner Sportlandschaft aufmischen. Die Stadt München hat dem FC Alemannia München, einem Traditionsverein, der seit 114 Jahren in Harlaching aktiv ist, sein Vereinsheim gekündigt. Die Kündigung, die zum Jahresende wirksam wird, wurde mit Eigenbedarf begründet. Das Vereinsheim, das sich seit 2011 im Keller eines Horts an der Rotbuchenstraße befindet, war über die Jahre ein wichtiger Anlaufpunkt für rund 300 Kinder und Jugendliche, die in der Jugendabteilung des Vereins aktiv sind.
Doch wie es oft der Fall ist, kamen die Nachrichten nicht ohne einen gewissen Aufruhr. Vertreter des FC Alemannia äußern ganz klar, dass ohne ein Vereinsheim, Umkleiden und sanitäre Anlagen der Spielbetrieb in der bisherigen Form nicht aufrechterhalten werden kann. Es ist ein herber Schlag für die junge Truppe, die sich auf die kommende Saison vorbereitet. Und das, obwohl die Kündigung ohne vorherige Gespräche und ohne Nennung von Alternativen ausgesprochen wurde. In der heutigen Zeit, in der Kommunikation König ist, hätte man sich eine andere Vorgehensweise gewünscht.
Städtische Reaktion und Bürgerversammlung
Ein Sprecher des städtischen Referats für Bildung und Sport (RBS) hat inzwischen betont, dass man Kontakt mit dem Verein aufgenommen habe. Unterstützung wurde angeboten, allerdings scheint das Angebot auf taube Ohren gestoßen zu sein. Es wird argumentiert, dass die Kündigung notwendig war, um den Hort auszubauen und die Ganztagsbetreuung zu verbessern. Ein Ansatz, der zwar nachvollziehbar ist, aber die Sorgen der Vereinsvertreter nicht mindert.
Auf einer Bürgerversammlung wurde jetzt ein Antrag beschlossen, der den Verbleib in den jetzigen Räumen fordert, bis eine adäquate Alternative gefunden ist. Oberbürgermeister Dominik Krause hat sich bereit erklärt, als Vermittler aufzutreten. Ein Schritt, der Hoffnung macht, aber die Frage bleibt: Was passiert bis dahin? Die Uhr tickt.
Ein Blick in die breitere Fußballlandschaft
<pWährend hier in Untergiesing die Wogen hochgehen, gibt es auch in der großen Fußballwelt Neuigkeiten. Der FC Bayern München, der Gigant des deutschen Fußballs, hat in den letzten Wochen einige Wechsel und Gerüchte zu vermelden. Lovro Zvonarek hat den Verein verlassen und wechselt in die erste portugiesische Liga. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hatte zuvor schon einige Zeit bei anderen Klubs verbracht und konnte in der letzten Saison immerhin fünf Einsätze für die Profimannschaft verzeichnen – ein Tor hat er dabei auch erzielt.
Das Interesse an Alphonso Davies von saudi-arabischen Klubs ist ebenfalls nicht zu übersehen. Davies hat einen Vertrag bis 2030, und die Bayern scheinen gesprächsbereit zu sein. Ein Spieler, der in der letzten Saison aufgrund von Verletzungen nur auf 23 Pflichtspiele kam – da ist es klar, dass die Verantwortlichen in München an seiner Zukunft interessiert sind. Und was ist mit Harry Kane? Gespräche über seine Vertragsverlängerung sollen nach der WM stattfinden, während Al Hilal bereits in den Startlöchern steht.
Es bleibt spannend, sowohl in Untergiesing als auch in der großen Fußballwelt. Der FC Alemannia kämpft um seinen Platz, während die Bayern mit ihren Talenten und Transfers jonglieren. Irgendwie passt das alles zum großen Bild des Fußballs, in dem Tradition und Wandel Hand in Hand gehen. Hoffen wir, dass für den Alemannia bald eine Lösung gefunden wird – denn die kleinen Vereine sind das Herzstück des Fußballs!
