Heute ist der 10. Juni 2026 und wir blicken gespannt auf die bevorstehende Neuerung in Trudering-Riem. Am Montag, dem 15. Juni, wird die zweite Schulstraße Münchens eingeweiht, und das sorgt nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei den Schülern für große Vorfreude. Rund um die Grund- und Mittelschule an der Lehrer-Wirth-Straße wird dann eine kleine Verkehrsrevolution stattfinden. Werft einen Blick auf die Details!

Die Einführung dieser Schulstraße ist mehr als nur eine umweltfreundliche Maßnahme – sie hat das klare Ziel, die Sicherheit unserer Kinder auf dem Weg zur Schule zu erhöhen. Mehrere Straßen im Umfeld der Schule werden an Werktagen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Das betrifft die Lehrer-Wirth-Straße (südlich der Erika-Cremer-Straße), die Caroline-Herschel-Straße und die Elisabeth-Dane-Straße, die zwischen der Lehrer-Wirth-Straße und der angrenzenden Grünanlage verläuft. Das Ganze soll montags bis freitags von 7:30 bis 8:00 Uhr greifen. Wer dann mit dem Auto unterwegs ist, sollte besser einen anderen Weg wählen.

Eltern und Anwohner im Fokus

Die Stadt hat an alles gedacht! Eltern, die ihre Kleinen zur Schule oder zur Kindertagesstätte bringen, können spezielle Bringzonen in der Erika-Cremer-Straße und der Maria-Montessori-Straße nutzen. In der Erika-Cremer-Straße wird sogar eine Kurzparkzone für Eltern eingerichtet. Zudem haben Anwohner und Gewerbetreibende die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen für Halten und Parken im öffentlichen Straßenraum zu beantragen. So bleibt der Verkehr für alle möglichst reibungslos.

Um sicherzustellen, dass die Betroffenen über die Regelung Bescheid wissen, wurden sie bereits im Oktober 2025 durch Postwurfsendungen und eine Informationsveranstaltung aufgeklärt. Das ist wichtig, denn Transparenz schafft Vertrauen – und das wollen wir in unserer Nachbarschaft! Der Bezirksausschuss Trudering-Riem hat der Maßnahme einstimmig zugestimmt, und auch die erste Schulstraße in der Forellenstraße, die im Februar 2026 eröffnet wurde, zeigt, dass dieser Weg gut angenommen wird.

Schulwegsicherheit im Fokus

Doch das ist nicht alles! Über 500 Schulweghelfer sind im Einsatz, um die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Das Mobilitätsreferat der Stadt München hat sich ganz der Schulwegsicherheit verschrieben und bietet zahlreiche Maßnahmen zur Unfallvermeidung. Ehrenamtliche Schulwegdienste und spannende Projekte wie „Bus mit Füßen“ oder der Grundschulwettbewerb „Fit in die Schule, fit für die Zukunft!“ sind nur einige Beispiele, wie die Stadt die kleinen Verkehrsteilnehmer fördern möchte.

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Und es wird noch spannender! Digitale Schulwegpläne wurden bereits 2022 eingeführt, um die alten Papierformate abzulösen. Ein digitales Schulwegportal zeigt nicht nur die Standorte der Schulweghelfer, sondern auch die Ampeln und Fußgängerüberwege, die für die Sicherheit der Kinder wichtig sind. Das ist doch mal ein Fortschritt, oder?

Ein Schritt in die Zukunft

Die Vorteile eines aktiven Schulwegs, sei es zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad, sind unübersehbar: Die Kinder lernen Verkehrskompetenz, steigern ihre Wachsamkeit und stärken ihre Freundschaften. Außerdem vermittelt der Schulweg Erfolgserlebnisse und fördert die Selbstständigkeit der Kleinen. Damit wird nicht nur die Schulwegsicherheit verbessert, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt.

Mit all diesen Maßnahmen zeigt sich München auf dem richtigen Weg, um die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kinder in den Vordergrund zu stellen. Man merkt: Hier wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. Wir dürfen gespannt sein, wie die neue Schulstraße in Trudering-Riem ankommt!