Die erfrischende Brise des Jazz weht am Sonntag, den 17. Mai, durch die Pasinger Fabrik, wo das Duo Mulo Francel und Tim Collins ein Konzert der besonderen Art geben wird. Um 20 Uhr geht es los, und die beiden Musiker laden dazu ein, sich von ihren Klängen mitreißen zu lassen. Francel, auf dem Saxophon, und Collins, der aus dem pulsierenden New York stammt und das Vibraphon meisterhaft spielt, haben sich während gemeinsamer Tourneen in Europa und den USA kennengelernt. Wie die beiden zusammengefunden haben, ist fast schon eine kleine Geschichte für sich. Man könnte sagen, es war Schicksal, das sie zusammen auf die Bühne geführt hat.

Die musikalische Darbietung verspricht ein hohes Niveau: Geswingter Jazz trifft auf romantische Balladen, und durch Improvisationen über Eigenkompositionen wird das Publikum mit auf eine Reise genommen. Diese Eigenkompositionen sind nicht nur das Werk der beiden Künstler, sondern auch eine Fusion von Neo-Klassik und Minimal Music – eine interessante Mischung, die zum Nachdenken anregt. Nach dem Konzert wird es zudem ein Gespräch mit den Musikern und Oliver Hochkeppel geben, bei dem die Zuhörer einen tieferen Einblick in die kreative Welt der beiden erhalten können.

Jazz trifft auf Tanz

Doch das ist noch nicht alles! Nur drei Tage später, am Mittwoch, den 20. Mai, wird die Pasinger Fabrik erneut zum Schauplatz für Kunst und Kreativität. Um 20 Uhr stehen der Schlagzeuger und Komponist Simon Popp und die professionelle Tänzerin sowie Choreografin Anna Martens auf der Bühne. Martens arbeitet an der Schnittstelle von Tanztheater, Performance und gesellschaftspolitischer Reflexion. Das Zusammenspiel von Jazz und Tanz verspricht ein Erlebnis zu werden, das die Sinne anregt und zum Staunen einlädt. Eintritt zu jedem der beiden Konzerte kostet 24 Euro, für Studierende und Schüler gibt es ermäßigte Tickets zu 20 Euro.

Wenn man einen Blick auf die musikalische Laufbahn von Mulo Francel wirft, wird schnell klar, dass er kein Unbekannter in der Szene ist. Im Mai 2025 veröffentlichte er zusammen mit Tim Collins das Album „How Did We Get Here?“ als Vinyl-LP. Francel hat ein beeindruckendes Portfolio, das von seinen zahlreichen Alben zeugt – von „The Melody“, in dem er Musik der 1920er Jahre auf einem 100 Jahre alten C-melody Saxophon spielt, bis hin zu „GLOBAL PLAYERS“, das energetischen Jazz mit Latin Music verbindet. In diesem Jahr wird zudem das Album „INSIDE THE ISLAND“ erwartet, inspiriert von der griechischen Insel Samos, das Wellen, Licht und lokale Kultur thematisiert.

Kreativität und Inspiration

Die Jazzszene hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt, nicht zuletzt durch innovative Projekte und bedeutende Veranstaltungen, die sich mit Tanz und Performance verbinden. So wird beispielsweise das Jazzkaar Festival 2026 in Tallinn eine Mischung aus estnischer Jazzszene und internationalen Künstlern präsentieren. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Jazz hautnah zu erleben – sei es bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen oder einem Tanzabend am Staatstheater Augsburg, der mit zeitgenössischen Klängen spielt.

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Jazz ist mehr als nur Musik; es ist ein Lebensgefühl, das in den Herzen der Menschen widerhallt. Mit jedem neuen Album, jeder neuen Performance und jeder kreativen Kollaboration wird diese Kunstform weiter belebt. Und wenn Mulo Francel und Tim Collins am 17. Mai die Bühne betreten, wird es nicht nur um Musik gehen, sondern um eine tiefere Verbindung zwischen Künstlern und Publikum – eine Erfahrung, die man nicht verpassen sollte.