Heute ist der 24.04.2026 und in München wird es für Temposünder wieder heiß. Die Polizei hat die Geschwindigkeitsmessungen in mehreren Stadtteilen angekündigt, und vier Straßen stehen ganz oben auf der Liste der Blitzer-Kontrollen. Ob Sie nun in Sendling, Untergiesing-Harlaching, Schwabing-Freimann oder Untermenzing unterwegs sind – die Radarfallen könnten Sie auf frischer Tat ertappen!

In der Implstraße (81371 Sendling, Sendlinger Feld, 6.2) gilt ein Tempolimit von 30 km/h, und hier wird am heutigen Tag um 15:14 Uhr geblitzt. Wer es etwas schneller mag, sollte sich in der Geiselgasteigstraße (81545, Untergiesing-Harlaching) aufhalten, wo die erlaubte Geschwindigkeit 50 km/h beträgt und die Messung um 15:02 Uhr erfolgt. Für alle, die es im Ungererstraße (80802 Schwabing-Freimann, 12.4) eilig haben, sollten die 30 km/h im Hinterkopf behalten, denn hier wird um 12:48 Uhr kontrolliert. Und schließlich in der Allacher Straße (80997 Allach-Untermenzing, Untermenzing), wo um 07:56 Uhr ebenfalls die Geschwindigkeit überwacht wird – auch hier liegt das Limit bei 30 km/h.

Blitzer-Apps und ihre Tücken

Ein wichtiger Hinweis für alle Autofahrer: Blitzer-Apps und Radarwarner sind während der Fahrt verboten! Gemäß Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist es nicht erlaubt, technische Hilfsmittel zur Warnung oder Beeinflussung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu nutzen oder mitzuführen. Auch das Mitführen eines Handys mit installierter Radarwarn-App ist nur dann legal, wenn die App während der Fahrt nicht aktiv genutzt wird. Externe Radarwarner, die kurzfristig über die Bordspannung funktionieren, sind ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit und sollten tunlichst vermieden werden.

Die Überwachung des Straßenverkehrs in München geschieht fortlaufend, und die temporären Geschwindigkeitsmessungen sind nicht nur ein Ärgernis für Raser, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Schließlich ist das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent zu senken und mit der „Vision Zero“ sogar null Tote im Straßenverkehr zu erreichen.

Verkehrssicherheit im Fokus

Laut dem Statistischen Bundesamt kamen im Jahr 2024 2.770 Personen im Straßenverkehr ums Leben. Dies zeigt deutlich, dass Verkehrssicherheit höchste Priorität hat. Der „Pakt für Verkehrssicherheit“, der 2021 ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, durch kontinuierliche Maßnahmen die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf einem breiten Spektrum, von der Förderung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge bis hin zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur.

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Zusätzlich wird ein jährliches Budget von 15,4 Millionen Euro für die Verkehrsunfallprävention bereitgestellt. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, sind auch verschiedene Programme zur Unterstützung sicherer Radinfrastruktur bis 2029/2030 geplant. Jedes Jahr wird die Verkehrssicherheitsarbeit vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR) unterstützt und regelmäßig überprüft, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen effektiv sind.

In Anbetracht dieser Entwicklungen ist es für alle Verkehrsteilnehmer ratsam, sich an die Geschwindigkeitslimits zu halten und verantwortungsbewusst zu fahren. Nur so können wir gemeinsam zu einer sichereren Verkehrsumgebung in München beitragen.