Heute ist der 23. Juni 2026 und ich sitze hier in der Münchner Freiheit, während der Klang von Chormusik in der Luft schwebt. Was für ein Tag! Im „Neuen Palais“ in Arnstadt hat gerade das Gothaer Vokalensemble „Frauenzimmer“ einen Auftritt hingelegt, der nicht nur die Herzen, sondern auch die Ohren der Zuhörer berührt hat. Teil der „Thüringer Chorschätze 2026“ bot das Konzert eine musikalische Reise, die von den zeitlosen Klängen Mozarts bis hin zu den eingängigen Melodien der Münchner Freiheit reichte.

Das Konzert wurde vom Residenzverband „Schatzkammer Thüringen“ und dem Chorverband Thüringen e. V. organisiert. An diesem Wochenende fanden gleich zwei Konzerte in Arnstadt statt. Am Samstag begeisterten bereits neun Sängerinnen und Sänger aus Erfurt mit ihrem „Pop und Jazz“ und sorgten für eine fröhliche Stimmung. Doch der Sonntag gehörte den elf festlich gekleideten Damen des Vokalensembles „Frauenzimmer“, die mit ihrem Auftritt die Gemüter im Publikum erhellten.

Ein musikalisches Feuerwerk

Der erste Teil des Konzerts entführte die Anwesenden in die Welt bekannter Lieder wie „Viele verachten die edele Musik“ und „Kommt in den Wald“. Ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Freude – das Publikum konnte sich kaum zurückhalten. Im zweiten Liedblock folgten anspruchsvolle Chorsätze von Wolfgang Amadeus Mozart, darunter „Alta trinita beata“ und „Ave verum“. Wow! Da kann man schon mal ehrfürchtig aufhorchen. Man spürte die Hingabe und das Können der Sängerinnen, die den Raum mit ihren Stimmen erfüllten.

Und dann kam der letzte Teil des Konzerts. Humorvoll, frisch und ein bisschen frech: „Solang‘ man Träume noch leben kann“ von der Münchner Freiheit, neu arrangiert von Oliver Gies. Ich sage euch, das hat die Leute zum Schmunzeln gebracht! Und mit dem Schlusslied „Only you“ fand der Auftritt des Ensembles einen perfekten Abschluss. Ein Lächeln lag in der Luft, und ich konnte die Begeisterung der Zuhörer förmlich spüren.

Vielfalt der Chorkultur

Aber die „Frauenzimmer“ sind nicht allein auf der Bühne der Thüringer Chormusik. Die „Thüringer CHORschätze“ finden 2026 vom 19. bis 21. Juni statt und bringen über 60 Chöre aus Thüringen und anderen Bundesländern zusammen. Es wird ein Fest der Stimmen, eine Feier der Gemeinschaft und ein Ort, um Engagement und Willkommenskultur zu fördern. Die Veranstaltungsorte? Schlösser und Residenzen der Schatzkammer Thüringen – das klingt doch schon mal sehr einladend!

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Unter den Chören, die an diesem Festival teilnehmen werden, sind auch der Konzertchor Nordhausen und der Frankenhäuser Frauenchor, die beide über Jahrzehnte Erfahrung in der musikalischen Landschaft Thüringens gesammelt haben. Ihre Repertoire sind vielfältig und reichen von Volksliedern über zeitgenössische Chorsätze bis hin zu festlichen Stücken. Es ist ein wahrer Schmelztiegel der Klänge!

Und nicht zu vergessen: der Frauenchor Berka, der mit dreistimmigem Chorgesang die Grenzen des Kyffhäuserkreises überschreitet. Sie alle haben eines gemeinsam: die Leidenschaft zur Musik und das Bestreben, Emotionen zu wecken und Gemeinschaft zu schaffen. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie die Stimmen in den prächtigen Hallen der Schlösser erklingen werden.

Also, während ich hier in der Münchner Freiheit sitze und über den Tag nachdenke, kann ich nicht anders, als mich auf die kommenden Konzerte und die vielen Stimmen zu freuen, die uns bald wieder verzaubern werden. Musik verbindet, und die „Thüringer Chorschätze“ sind der beste Beweis dafür.