Heute ist der 28. Mai 2026, und während ich hier in Schwabing-West sitze, kommt mir eine ganz grüne Idee in den Kopf: Warum nicht mal einen Ausflug in die atemberaubenden Klammen Oberbayerns planen? Von München aus sind sie nicht weit und bieten eine herrliche Mischung aus Natur, Abenteuer und ein bisschen Nervenkitzel. Die sechs Klammen, die ich euch vorstellen möchte, sind wahre Naturjuwelen, die sich perfekt für einen Tagesausflug eignen.

Die erste auf unserer Liste ist die Almbachklamm. Am Fuße des Untersbergs im Berchtesgadener Land erstreckt sie sich über 3 Kilometer und führt euch über 29 Brücken – da wird jeder Schritt zum Erlebnis! Wer die älteste Kugelmühle Deutschlands oder die Wallfahrtskirche Ettenberg sehen möchte, ist hier goldrichtig. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro und für Kinder ab 6 Jahren 6 Euro. Mit dem Bus (Linie 840) ab ZOB Hauptbahnhof Berchtesgaden seid ihr im Nu dort.

Ein Klassiker: Die Partnachklamm

Natürlich muss die Partnachklamm erwähnt werden, denn sie zieht jährlich über 350.000 Besucher an. Mit ihren 700 Metern Länge und Wänden von bis zu 80 Metern Höhe ist sie ein echter Hingucker. Und das Beste? Sie ist das ganze Jahr über zugänglich! Ein kleiner Tipp: Wenn ihr die Massen vermeiden wollt, besucht die Klamm wochentags vor 10:30 oder nach 15 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder und Jugendliche. Anfahrt ist einfach: Vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen geht’s direkt zum Olympia-Skistadion.

Die Höllentalklamm hat ebenfalls ihren Reiz. Über 1 Kilometer zieht sie sich durch die Gebirgslandschaft, und der Zugang erfolgt vom Grainauer Ortsteil Hammersbach. Hier gibt es einen Höhenunterschied von 300 Metern auf 2,8 Kilometern – also ein bisschen was für die Beine! Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 3,50 Euro, und DAV-Mitglieder kommen sogar noch günstiger weg. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert und mit dem Eibsee-Bus vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen super erreichbar.

Auf zu neuen Ufern

Die Leutaschklamm ist die längste erschlossene Klamm in den Nördlichen Kalkalpen – ein wahres Schätzchen! Ihr könnt hier eine Rundtour mit dem Koboldpfad und Klammgeistweg machen. Der Wasserfallsteig kostet 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder ab 6 Jahren; die anderen Wege sind sogar kostenlos. Die Anfahrt erfolgt bequem über den Bahnhof Mittenwald, dann mit dem Bus 430 oder 431 zur Haltestelle Leutasch Geisterklamm. Es lohnt sich!

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Nicht zu vergessen ist die Asamklamm in Eschenlohe, die früher als „Schwarze-Brüll-Klamm“ bekannt war. Hier fließt der Eschenlaine durch majestätisches Dolomitgestein – und das Beste? Der Eintritt ist kostenlos! Einfach am Bahnhof Eschenlohe aussteigen und loslaufen.

Ein weiteres Highlight ist die Breitachklamm, die sich vom Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach ins Kleinwalsertal erstreckt. Mit etwa 2,5 Kilometern Länge und gut ausgebauten Wegen ist sie sehr gut zu bewältigen. Hier kommen jährlich rund 300.000 Besucher vorbei. Der Eintritt kostet 9 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Die Anfahrt erfolgt über den Bahnhof Oberstdorf mit dem Bus 44. Übrigens, die Breitachklamm ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas – da gibt’s viel zu sehen!

Zusätzliche Klammen zum Entdecken

Bayern hat noch viel mehr Klammen zu bieten. Die Wimbachklamm im Berchtesgadener Land überrascht mit einer Rundtour von nur 2 Kilometern, die bei 4 Euro Eintritt (Kinder bis 7 Jahre frei) einen schönen Blick auf die Natur bietet. Die Kuhfluchtgraben in Garmisch-Partenkirchen ist ebenfalls einen Besuch wert – ganzjährig geöffnet und ohne Eintritt. Wer es ruhiger mag, kann die Walchenklamm in Lenggries erkunden, die ebenfalls ohne Eintritt zugänglich ist.

Für alle, die die Natur lieben und die frische Luft genießen möchten, sind die Klammen in Oberbayern ein absolutes Muss. Sie bieten nicht nur atemberaubende Ausblicke und unvergessliche Erlebnisse, sondern auch die Möglichkeit, ein Stück bayerische Kultur hautnah zu erleben. Also, schnürt die Wanderschuhe und ab ins Abenteuer!