Im BMW-Park in München haben die Rostock Seawolves am vergangenen Spieltag in der Easycredit Basketball-Bundesliga eine bittere Niederlage gegen den FC Bayern München einstecken müssen. Mit 64:86 (27:44) zogen die Seawolves den Kürzeren und erlebten damit bereits die fünfte Niederlage in Folge. Trotz des Rückschlags bleibt Rostock jedoch im Rennen um die Play-In-Plätze, der Rückstand auf Rang zehn beträgt lediglich zwei Punkte.

Die Bayern, die mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze vor Alba Berlin stehen, starteten fulminant in die Partie und führten bereits nach der dreizehnten Minute mit 31:16. Neun Spieler der Münchner trugen sich in die Scorerliste ein und sorgten für eine komfortable 44:27-Pausenführung. Der Rostocker Kapitän Sid-Marlon Theis gab sich kämpferisch und betonte, dass das Team weiterhin alles geben werde.

Starker Auftritt im dritten Viertel

Im dritten Viertel zeigten die Seawolves dann ihre beste Seite. Mit einem beeindruckenden 28:17 konnten sie den Rückstand auf nur neun Punkte (52:43) verkürzen. Besonders TJ Crockett Jr. brachte neuen Schwung ins Spiel und brachte Rostock auf sechs Zähler heran (48:54). Doch im letzten Viertel konnten die Rostocker nicht mehr mithalten, während Bayern das Viertel mit 25:9 für sich entschied.

Der beste Werfer der Partie war Lukasz Kolenda von den Seawolves, der 17 Punkte erzielte. Auf Seiten der Bayern überzeugten Andreas Obst und Justinian Jessup, die jeweils 15 Punkte beisteuerten. Insgesamt verfolgten 4.065 Zuschauer das Spiel, das trotz der Niederlage für Rostock noch nicht das Ende aller Möglichkeiten bedeutet.

Verletzungssorgen bei den Bayern

Besonders besorgniserregend für die Bayern war die Verletzung von Justus Hollatz, dem Weltmeister, der kurz vor Ende des Spiels nach einem Zusammenprall mit einer Schulterverletzung das Feld verlassen musste. Er kehrte allerdings zurück und beobachtete das Geschehen von der Bank aus. Der Sieg lässt Bayern mit 13 Siegen aus 14 Spielen als das beste Heimteam der BBL dastehen. Im nächsten Heimspiel wartet bereits Alba Berlin, das laut Berichten bereits ausverkauft ist.

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Rostocks Rückfahrt an die Ostsee

Nach der Niederlage machte sich das Team aus Rostock auf den langen Rückweg an die Ostsee. Die kalkulierte Fahrzeit beträgt rund zehn Stunden, in denen die Spieler sicherlich die Möglichkeit haben werden, das Spiel Revue passieren zu lassen. Während die Seawolves weiterhin um die Play-In-Plätze kämpfen, bleibt abzuwarten, wie sie sich in den kommenden Spielen schlagen werden.

Insgesamt zeigt sich, dass die Liga äußerst spannend bleibt. Mit Spielern wie T.J. Crockett, der im Durchschnitt 17,0 Punkte pro Spiel erzielt, und anderen Top-Scorern aus verschiedenen Teams ist für die Zuschauer noch vieles zu erwarten. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, sowohl für die Seawolves, die ihre Form finden müssen, als auch für die Bayern, die ihren Platz an der Tabellenspitze verteidigen wollen.