Die Vorfreude auf das Oktoberfest 2026 wächst, und ein ganz besonderes Highlight steht bevor: Die „Rosa Wiesn“ in der Bräurosl wird auf gleich zwei Tage ausgeweitet! Ja, richtig gehört. Das beliebte Event, das seit 1979 ein fester Bestandteil der queeren Szene ist, wird nun auch am ersten Wiesn-Montag gefeiert. Dank der hohen Nachfrage und des großen Erfolgs wird der Gay-Sunday am 20. September 2026 um einen Gay-Monday am 21. September 2026 ergänzt. Das haben die Wirte Franziska Kohlpaintner und Peter Reichert im bräurosl-eigenen Newsletter angekündigt.

Der Gay-Sunday hat sich über die Jahre einen festen Platz im Wiesn-Kalender erobert. Mit einer ausgelassenen Stimmung und einer bunten Feierlaune zieht die Bräurosl viele Menschen an. Der erste Testlauf für den Gay-Monday fand bereits am ersten Oktoberfest-Montag 2025 statt und die Resonanz war überwältigend. Wer also einen Platz ergattern möchte, sollte sich jetzt um Reservierungen kümmern, denn die sind ab sofort möglich!

Ein Fest für alle

Am Gay-Monday wird von 11 bis 16 Uhr gefeiert. Und natürlich wird auch hier die Regenbogenfahne gehisst, ein Symbol für Toleranz und Vielfalt. Das Anzapfen des ersten Fasses wird ein besonderes Event: OB Dominik Krause wird dazu am Gay-Sunday die Ehre haben, während sich Wirtin Kohlpaintner für den Montag eine Frau wünscht, die ebenfalls anzapfen darf. Es bleibt spannend, wer die Zusage erhält!

Die Bräurosl ist damit nicht nur ein Hotspot für die LGBTQ-Community, sondern zeigt auch, wie vielfältig das Oktoberfest ist. Die Feierlichkeiten sind nicht nur ein Ausdruck von Lebensfreude, sondern auch ein Zeichen für Akzeptanz. In der bunten Festzelten-Atmosphäre, in der Menschen aus aller Welt zusammenkommen, wird die Toleranz großgeschrieben. Die Stimmung in der Bräurosl erinnert an eine große Familie – jeder ist willkommen, und das ist es, was das Oktoberfest so besonders macht.

Die queere Szene auf der Wiesn

Die Feierlichkeiten in der Bräurosl sind nur ein Teil eines größeren Ganzen. Auch der Rosl Montag in der Bräurosl – eine inoffizielle Verlängerung des Gay-Sunday – und die Prosecco-Wiesn in der Fischer Vroni haben sich über die Jahre etabliert. Während die Prosecco-Wiesn seit über 30 Jahren ein Renner ist, bietet die Subavaria im Kuffler’s Weinzelt seit letztem Jahr eine neue Anlaufstelle für die queere Community. Und nicht zu vergessen die Proud Wiesn im Armbrustschützenzelt, die von BMW und Diversity Tourism ins Leben gerufen wurde – auch das ist ein Zeichen für die bunte Vielfalt, die auf der Wiesn gefeiert wird.

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Die ausgelassene Stimmung, die sich bei den queeren Veranstaltungen entfaltet, ist unverkennbar. Besucher wie Alessio und Mona aus München kommen regelmäßig zum Gay Sunday – die Freude, gemeinsam zu feiern und die Freiheit zu genießen, ist einfach ansteckend. Und an den verschiedenen Terminen wird nicht nur angestoßen, sondern auch getanzt, gesungen und gelacht. Die Regenbogenfahne, die am Gay Sunday gehisst wird, ist ein Symbol, das für viele mehr bedeutet als nur ein dekoratives Element.

Die Wiesn zieht nicht nur Einheimische an, sondern auch Gäste aus aller Welt. Es wird gefeiert, getrunken und getanzt, und das in einem bunten Mix aus Tradition und Modernität. Die queeren Veranstaltungen sind dabei nicht nur ein Erfolg, sie sind ein unverzichtbarer Teil des Oktoberfestes, das für alle offen ist.