Heute ist der 13.05.2026 und ich sitze hier in Thalkirchen, um euch von einem beeindruckenden Meilenstein in München zu erzählen. Der Klimapakt Münchner Wirtschaft hat in seiner dritten Runde, die von 2023 bis 2025 läuft, wieder einmal alle Erwartungen übertroffen. 16 Unternehmen in unserer Stadt haben es geschafft, rund 47.000 Tonnen Treibhausgasemissionen einzusparen. Das ist doch mal eine Ansage! Die Initiative, die vom Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) ins Leben gerufen wurde, verfolgt ein großes Ziel: München bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu machen. Ganz ohne Übertreibung kann man sagen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.
Die Abschlussveranstaltung der dritten Runde fand im inspirierenden Munich Urban Colab statt. Dr. Christian Scharpf, der Referent für Arbeit und Wirtschaft, war sichtlich erfreut über die Ergebnisse und lobte die Vorbildwirkung der teilnehmenden Unternehmen. Und das sind nicht irgendwelche Firmen – die Liste reicht von der Bayerischen Motoren Werke AG über Google Germany GmbH bis hin zu Siemens AG. Ein ganz schöner Batzen an Verantwortungsträgern, die sich für den Klimaschutz einsetzen!
Ein Blick auf die Maßnahmen
Insgesamt wurden 107 Klimaschutzmaßnahmen ins Leben gerufen. Da wird nicht einfach nur geredet, sondern gehandelt! So wurden unter anderem eigene Geothermieanlagen gebaut, Maschinenparks optimiert und Photovoltaikmodule installiert. Sogar Refurbishment-Programme und Dachbegrünungsmaßnahmen waren Teil der Maßnahmen. Die Unternehmen haben in Fachworkshops zusammengearbeitet und sich in Wissensaustauschformaten gegenseitig unterstützt. Das Motto der dritten Runde lautete „verbindlich. wirksam. sichtbar.“ – und das haben sie eindrucksvoll umgesetzt!
Der Klimapakt ist nicht nur ein lokales Phänomen. In dieser Runde wird auch der Fokus auf Emissionsreduktionen außerhalb der Stadtgrenzen gelegt, was einen wichtigen Beitrag zum weltweiten 1,5-Grad-Ziel darstellt. Der Austausch und die Kooperation zwischen den Unternehmen sind dabei von zentraler Bedeutung. Das RAW plant, diese erfolgreiche Initiative fortzuführen, und ein neuer Klimapakt könnte bereits Anfang 2027 in den Startlöchern stehen.
Die Geschichte des Klimapakts
Werfen wir einen kurzen Blick zurück: Der Klimapakt Münchner Wirtschaft wurde im Rahmen des Integrierten Handlungsprogramms Klimaschutz ins Leben gerufen. Bereits in der ersten Phase von 2015 bis 2017 wurde das Ziel von 48.000 Tonnen CO2e-Reduktion deutlich übertroffen. In der zweiten Phase, dem Klimapakt2 von 2019 bis 2021, lautete das Motto „Mehr Kooperation, mehr Klimaschutz“ und es konnten etwa 21.000 Tonnen CO2e eingespart werden. Die Unternehmen haben sich zusammengetan und intensiv an Klimaschutzprojekten gearbeitet.
So geht’s also voran in München! Es ist wirklich ermutigend zu sehen, wie viele Unternehmen bereit sind, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Das ist ein wichtiges Signal, das zeigt: Zusammen können wir etwas bewegen. Ich persönlich freue mich auf die nächsten Schritte und bin gespannt, was die Zukunft bringt. Vielleicht wird der nächste Klimapakt noch ambitionierter – und das wäre einfach nur großartig!