Heute ist der 21.04.2026, und in München sind die Straßen wieder voll von Bewegung. In den letzten Stunden wurden insgesamt 9 mobile Blitzer aufgestellt, die die Autofahrer dazu auffordern, das Tempo zu drosseln und die Verkehrsregeln zu beachten. Die aktuellen Standorte der Radarfallen, die alle mit einer Geschwindigkeit von 30 oder 50 km/h agieren, sind über die Stadt verteilt und können jederzeit verändert werden. Die Blitzstellen sind in Schwabing-Freimann, Trudering-Riem, Au-Haidhausen, Pasing-Obermenzing, Aubing-Lochhausen-Langwied, Giesing und Moosach zu finden.

Hier sind die genauen Standorte der Blitzer, die am 21.04.2026 gemeldet wurden:

  • Biedersteiner Straße (80805 Schwabing-Freimann): 30 km/h, gemeldet um 19:33 Uhr
  • Zehntfeldstraße (81825 Trudering-Riem): 30 km/h, gemeldet um 19:13 Uhr
  • Claude-Lorrain-Straße (81543 Au-Haidhausen): 30 km/h, gemeldet um 18:52 Uhr
  • Gräfstraße (81241 Pasing-Obermenzing): 30 km/h, gemeldet um 18:50 Uhr
  • Aubing-Ost-Straße (81245 Aubing-Lochhausen-Langwied): 30 km/h, gemeldet um 18:22 Uhr
  • Pilgersheimer Straße (81543 Giesing): 30 km/h, gemeldet um 18:05 Uhr
  • Feldmochinger Straße (80993 Moosach): 30 km/h, gemeldet um 17:50 Uhr
  • Ackermannstraße (80797 Schwabing-West): 50 km/h, gemeldet um 16:59 Uhr
  • Wiesentfelser Straße (81249 Aubing-Lochhausen-Langwied): 30 km/h, gemeldet um 15:18 Uhr

Radarwarner und Blitzer-Apps im Visier

Die Nutzung von Blitzer-Apps und Radarwarnern ist in Deutschland ein heiß diskutiertes Thema. Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist es verboten, Geräte zur Warnung oder Beeinflussung von Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen mitzuführen oder zu nutzen. Dies gilt auch für Beifahrer, die während der Fahrt eine Blitzer-App verwenden. Wer sich nicht daran hält, kann mit einer Ordnungswidrigkeit rechnen, die mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet wird.

Obwohl viele Autofahrer auf die praktischen Blitzer-Apps zurückgreifen, um Bußgelder zu vermeiden, ist die rechtliche Lage klar: Die Nutzung ist verboten, und die Polizei hat das Recht, betriebsbereite Radarwarner sicherzustellen und zu vernichten. Radiomeldungen zur Warnung vor Blitzern sind jedoch erlaubt, solange sie nicht ablenken. Ein Handy mit installierter Blitzer-App ist nicht strafbar, solange es nicht während der Fahrt aktiv genutzt wird.

Ein Blick über die Grenzen hinweg

Die Regelungen zu Blitzer-Apps und Radarwarnern variieren stark von Land zu Land. Während in Deutschland eine strikte Regelung herrscht, ist die Situation in anderen europäischen Ländern oft entspannter. In Österreich, Italien, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien sind Blitzer-Apps erlaubt, während in der Schweiz und Frankreich bestimmte Bedingungen gelten. Die Konferenz der Europäischen Verkehrsminister empfiehlt jedoch ein Verbot von Radarwarngeräten, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

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In München bleibt die Aufregung um die mobilen Blitzer und die Diskussion über die Nutzung von Blitzer-Apps ein spannendes Thema für Autofahrer. Wer sicher unterwegs sein möchte, sollte sich an die Verkehrsregeln halten und auf die aktuellen Geschwindigkeitsbeschränkungen achten – schließlich ist das die beste Methode, um Bußgelder zu vermeiden und sicher ans Ziel zu kommen.