In Waldtrudering war am vergangenen Wochenende einiges geboten, als der SC Baldham-Vaterstetten (SCBV) auf den heimischen Rasen traf. Ein spannendes Duell, das die Zuschauer an den Rand ihrer Sitze brachte, endete jedoch mit einer herben Enttäuschung für die Gäste. Mit 4:6 verloren die Baldhamer gegen die Gastgeber, was das endgültige Aus für den Aufstieg in die Bezirksliga bedeutete. Walter Geck, der Abteilungsleiter des SCBV, ließ keinen Zweifel daran, dass das Team zwei Matchbälle vergeben hat und noch nicht bereit ist, ganz vorne mitzuspielen.
Der Tag begann vielversprechend – in der sechsten Minute brachte Roman Sieger-Krumpholz die Gäste in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. Nur neun Minuten später fiel der Ausgleich, und die Defensive des SCBV zeigte sich anfällig. Ein Eigentor des TSV brachte zwar erneut die Führung für die Baldhamer in der 35. Minute, doch kurz vor der Halbzeit klingelte es erneut im Kasten der Gäste (45.+3). Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Negativtrend fort, als SCBV in der 47. und 50. Minute gleich zwei Tore hinnehmen musste und mit 4:2 zurücklag. Simon Lämmermeier gelang zwar noch der Anschlusstreffer per Strafstoß (54. Minute), doch die Hoffnung währte nur kurz.
Defensive Schwächen und fehlende Cleverness
Co-Trainer Marko Maric analysierte die Niederlage und sprach offen über die fehlende Cleverness und Unkonzentriertheit in der Defensive. Diese Mängel wurden vor allem beim 5:3-Elfmeter für Waldtrudering (73. Minute) und dem letzten Treffer zum 6:3 deutlich. Der Endstand von 6:4 fiel dann in der 90. Minute durch einen weiteren Treffer von Sieger-Krumpholz, der die bittere Pille nur ein wenig süßer machte. Trotz der Niederlage sieht Maric die Platzierung auf dem dritten Rang als über den Erwartungen und als Ansporn für die kommende Saison. Es gibt also einen kleinen Funken Hoffnung für die Zukunft, auch wenn die Enttäuschung über das verpasste Ziel spürbar ist.
Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren bereits angespannt, nachdem der SCBV zuvor gegen den Abstiegskandidaten FC Anzing-Parsdorf verloren hatte. Das Team war unter Druck und die Nervosität war spürbar. Jetzt, nach der Niederlage, bleibt den Spielern und dem Trainerteam nichts anderes übrig, als die Lehren aus dieser Saison zu ziehen und sich neu zu formieren. Die Ernsthaftigkeit der Situation ist unübersehbar – das Team muss an seiner Stabilität arbeiten, um auf Dauer konkurrenzfähig zu bleiben.
Weitere Informationen und Statistiken zu den Leistungen des SCBV und den bevorstehenden Herausforderungen sind auf Transfermarkt zu finden. Dort können Fans und Interessierte auch die Entwicklungen in der Liga verfolgen und sich auf die nächste Saison vorbereiten.