Volland zwischen Hoffnung und Herausforderung: Ein Löwe auf dem Weg zurück
Heute ist der 25.06.2026 und in München brodelt die Fußballsaison. Für Kevin Volland, den ehemaligen Löwen-Jungstar, ist die Zukunft beim TSV 1860 München nach wie vor ein großes Fragezeichen. Bei einem Charity-Event der Alexander-Zverev-Stiftung ließ er in einem Interview durchblicken, dass die Situation „komplett offen“ ist. So ganz einfach ist das nicht, denn diese Ungewissheit nagt an dem Spieler. Er war zwar nicht zum Padel spielen dort, sondern als Gast – dennoch wird ihm klar, wie sehr ihm die Zeit für solche Events in dieser Phase zugutekommt.
Er wies darauf hin, dass die Umstände beim Verein ihm mehr Möglichkeiten zu bieten scheinen, um spontan an Events teilzunehmen. So besuchte er auch das Public Viewing der WM und kommentierte das deutsche Team: „Sie sollten mehr Stabilität zeigen.“ Ein guter Rat, den sich die Löwen vielleicht zu Herzen nehmen sollten, denn nach dem Unentschieden gegen den SSV Jahn Regensburg ist die Stimmung im Team alles andere als rosig.
Aufstiegshoffnungen begraben
Wenn Volland über die aktuelle Lage spricht, wird schnell klar, dass die Aufstiegsträume des TSV 1860 München nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge wohl begraben sind. „In Drucksituationen können wir nicht standhalten“, stellt er fest und analysiert die Mentalitätsprobleme der Mannschaft. Nach dem 33. Spieltag rangieren die Löwen auf dem achten Platz, mit einem Rückstand von neun Punkten auf den Relegationsplatz. Das klingt nicht gut. Geschäftsführer Manfred Paula hat bereits klargestellt, dass es in der kommenden Saison um die 3. Liga geht und das Thema 2. Liga nicht mehr relevant ist.
Das Team hat eine Reihe von Defiziten, die erst überwunden werden müssen. Paula räumt ein, dass die Mannschaft sich erst finden musste und sie nicht gut beraten war, ihren Kader als „Aufstiegskader“ zu bezeichnen. Volland hat Verständnis für die Verantwortlichen, jedoch bleibt der Frust über die fehlende Kommunikation mit den Spielern. Er selbst hat mehr Informationen erhalten als viele seiner Kollegen und kann nur hoffen, dass sich die Lage bald bessert.
Ein neuer Anfang in vertrauter Umgebung
Was die Zukunft von Kevin Volland angeht, so wird er ab Sommer 2025 wieder für die Löwen spielen. Eine Rückkehr, die für ihn eine „Riesenehre“ darstellt. Volland, der seine Karriere im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 begann, hat eine bewegte Zeit hinter sich, die ihn über Hoffenheim, Bayer Leverkusen und Monaco nach Deutschland zurückführte. Der Wechsel zu Union Berlin war nur von kurzer Dauer, da er seinen Vertrag dort auflöste, um wieder in die vertraute Umgebung zurückzukehren.
In München plant Volland, seinen Lebensmittelpunkt in seine Heimat Thalhofen bei Marktoberdorf zu verlegen. Dennoch wird er eng mit dem Verein verbunden bleiben. Er hat auch klare Vorstellungen, welche Rückennummer er tragen möchte – die 31, die er in seinen ersten Profijahren bei 1860 trug. Volland ist optimistisch, was seine Fitness angeht und möchte sich schnell wieder auf einer Position einspielen. Prognosen für die kommende Saison mag er jedoch nicht abgeben – die 3. Liga ist intensiv und die Fitness spielt eine entscheidende Rolle.
In dieser ungewissen Zeit, zwischen Hoffnungen und Herausforderungen, bleibt Volland gelassen und optimistisch. Die kommenden Monate werden zeigen, wie es für ihn und die Löwen weitergeht. Doch eines ist sicher: Die Leidenschaft für den Fußball und die Verbundenheit zu seinem Verein wird ihn auch in dieser Phase begleiten.
