Heute ist der 10. Mai 2026 und die Wettervorhersage für München verspricht einen markanten Umschwung. Am Samstag, dem 9. Mai, genossen wir noch die milden Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad – einladend, um die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen. Doch nun, nur einen Tag später, sieht die Sache ganz anders aus. Kräftige Gewitter sind auf dem Weg, die aus Südwesten über Bayern ziehen. Besonders betroffen scheint der Süden zu sein, und auch München könnte den ersten Tropfen abbekommen.

Auf der einen Seite wird es am Samstag ruhig bleiben, während es in der Nähe der Alpen bereits vereinzelt zu kurzen Gewittern kommen kann. Aber jetzt, da der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Böen von bis zu 60 km/h warnt und Meteorologe Jan Schenk von erheblichen Regenmengen von 40 bis 50 Litern pro Quadratmeter spricht, sollte man die Ohren spitzen. Gemeinden wie Riegsee und Murnau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen könnten besonders betroffen sein. Und auch wenn wir die Gewitter vielleicht noch nicht spüren, sie könnten bis zum Starnberger See und sogar nach München ziehen.

Ein ungemütliches Wetterwochenende

Die Nacht auf Montag, den 11. Mai, sieht nicht viel freundlicher aus. Leichter Regen und Gewitter könnten in München Einzug halten. Die Höchstwerte am Montag fallen auf bescheidene 14 bis 20 Grad. Klar, die sommerlichen Temperaturen sind dann endgültig passé. Und während wir uns auf den Dienstag vorbereiten, werden uns voraussichtlich nur noch 9 Grad erwarten. Huch, das klingt nach einem echten Temperaturschock!

Ein Blick auf die Wetterlage zeigt, dass Hochdruckeinfluss sich zurückzieht und Tiefdruckeinfluss zunimmt. Dabei zieht feuchtlabiler Subtropikluft aus Südwesten zu uns. In der Nacht zum Montag könnten wir mit schauerartigen Regenfällen rechnen, die bis zur Mitte Deutschlands reichen. Die Gefahr von Starkregen bleibt bestehen. Tatsächlich sind in vielen Regionen Starkregenwerte von 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden nicht ausgeschlossen. Das lässt uns schon etwas nervös werden, oder?

Wind und Gewitter: Die Natur zeigt ihre Zähne

Die Windverhältnisse sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. An der Nordsee erwarten wir Böen der Stärke 7, während im Alpenvorland stürmische Böen in freien Lagen auftreten können. In den Kamm- und Gipfellagen der östlichen und süddeutschen Mittelgebirge sind sogar Sturmböen möglich. Ein echtes Naturschauspiel, das gleichzeitig Respekt einflößt. Wenn wir dann an die Gewitter denken, die uns bevorstehen – das klingt nach einem Abenteuer für alle, die sich trauen, nach draußen zu gehen.

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Insgesamt könnte uns die kommende Woche durchaus herausfordern. Ob man nun die Gummistiefel schnüren oder lieber im Warmen bleiben sollte, das bleibt wohl jedem selbst überlassen. Aber eines ist sicher: Die Natur zeigt sich in ihrer ganzen Pracht und Macht. Und wir in München? Wir müssen uns darauf einstellen, dass die nächsten Tage uns nicht nur Wetterlaunen, sondern auch die ganze Palette an Emotionen bieten werden – von Vorfreude auf den Sommer bis hin zu einem Schauer, der uns erfrischen könnte. Die Frage bleibt: Wie viel Regen können wir wirklich vertragen?