In der bayerischen Landeshauptstadt München sind aktuell mobile Radarkontrollen an sieben verschiedenen Standorten im Einsatz. Diese temporären Geschwindigkeitsmessungen sind Teil der kontinuierlichen Überwachung des Straßenverkehrs durch die Polizei in Bayern. Wer heute, am 24. April 2026, mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein, denn Geschwindigkeitsübertretungen können nicht nur teuer werden, sondern auch gefährliche Folgen haben.
Die Standorte der mobilen Blitzer sind folgendermaßen verteilt: An der Bodenseestraße in Pasing-Obermenzing wird um 11:14 Uhr eine Geschwindigkeit von 30 km/h kontrolliert. In Neuhausen-Nymphenburg auf der Wendl-Dietrich-Straße wurde um 10:17 Uhr ebenfalls eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h festgestellt. Weitere Messungen finden an der Pippinger Straße (21.4), Allacher Straße (Untermenzing), Domagkstraße (Schwabing-Freimann) und Stadelheimer Straße (Obergiesing-Fasangarten) statt, wo Geschwindigkeiten von 30 km/h bis 50 km/h überprüft werden. Zusätzlich wird an der Welfenstraße in Au-Haidhausen um 07:20 Uhr ein Tempolimit von 30 km/h eingehalten.
Blitzer in der Stadt
München, mit seinen etwa 1,5 Millionen Einwohnern, hat nicht nur mobile Blitzer, sondern auch zahlreiche feste Standorte, die zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem der Aubinger Tunnel, der Petueltunnel und die Wasserburger Landstraße. Besonders interessant ist, dass viele dieser Blitzer in Tunneln platziert sind, um Verkehrsteilnehmer nicht durch Lichtblitze abzulenken. In den letzten Jahren wurde auch ein neuer Blitzer an der Ecke Brienner Straße/Oskar-von-Miller-Ring installiert, der sowohl Geschwindigkeits- als auch Rotlichtverstöße erfasst. Solche Maßnahmen sind vor allem an Unfallschwerpunkten wichtig, um die Sicherheit auf Münchens Straßen zu erhöhen.
Die Vorteile der mobilen Blitzer liegen auf der Hand: Sie werden häufig eingesetzt, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren, und ihre Standorte sind im Voraus meist nicht bekannt. Dies sorgt dafür, dass Autofahrer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Informationen über die aktuellen Blitzerstandorte sind oft über Radiosender oder Online-Plattformen erhältlich, was es den Verkehrsteilnehmern erleichtert, sich rechtzeitig anzupassen.
Aktionen zur Geschwindigkeitskontrolle
Aktuell läuft auch die „Speedweek“, eine bundesweite Aktion zur Sensibilisierung für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr. Diese Initiative wird von der Polizei in vielen Regionen Deutschlands unterstützt, darunter auch Bayern. Während dieser Kontrollwoche vom 13. bis 19. April 2026 wird verstärkt auf unfallträchtigen Strecken, vor Schulen und in der Nähe von Krankenhäusern kontrolliert. Es ist wichtig zu beachten, dass Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht nur mit Bußgeldern geahndet werden, sondern auch Punkte in Flensburg zur Folge haben können, im schlimmsten Fall sogar ein Fahrverbot.
Insgesamt zeigt sich, dass die Stadt München kontinuierlich an der Sicherheit im Straßenverkehr arbeitet. Ob durch mobile oder feste Blitzer – die Maßnahmen tragen dazu bei, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zu überprüfen und Unfälle zu vermeiden. Autofahrer sollten sich der Verantwortung bewusst sein, die sie im Straßenverkehr tragen, und stets darauf achten, die geltenden Geschwindigkeitslimits einzuhalten.