Am 9. Mai 2026 wurde München von einer tragischen Nachricht erschüttert. Remo Pollert, der 19-jährige Sohn der Schauspielerin Lara Joy Körner, wurde leblos aus der Isar geborgen. Die Umstände seines Todes sind bis heute unklar. Die Obduktion ergab, dass er ertrunken ist und sich offenbar bei einem Sturz in die Isar einen Wirbel gebrochen hat. Es ist unvorstellbar, dass ein junger Mensch, der so viel vor sich hatte, auf so tragische Weise aus dem Leben gerissen wird. Freunde und Bekannte sind geschockt. Viele hatten ihn erst im Club „Blitz“ gesehen, wo er mit Freunden gefeiert hatte, bevor er alleine die Richtung zur Isar einschlug.
Am Freitag, zwei Wochen nach diesem schrecklichen Vorfall, wird Remo auf dem Friedhof Bogenhausen beigesetzt. Dieser Friedhof ist nicht nur für seine ruhige Lage bekannt, sondern auch für die prominenten Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Remos Grab wird 1,80 Meter tief ausgehoben, mit Laufbohlen bedeckt und befindet sich links vom Grab von Wilhelm Hausenstein, einem ehemaligen Botschafter. Besonders berührend ist, dass Remo im Grab seines Stiefgroßvaters Werner Kreindl beigesetzt wird, der 1992 an einem Herzinfarkt starb. Für seine Familie und besonders für seine Großmutter, die Schauspielerin Diana Körner, ist dies ein schmerzhafter, aber vielleicht auch tröstlicher Umstand.
Eine emotionale Verabschiedung
Die Abschiedszeremonie im Bestattungsinstitut am Münchner Westfriedhof war von tiefer Trauer geprägt. Freunde, Mitschüler und Lehrer kamen zusammen, um sich von Remo zu verabschieden. Der Eichensarg wurde mit viel Liebe und Hingabe bemalt, und das weiße Oberhemd, das Remo auf seiner letzten Reise tragen soll, wurde von seinen Freunden bestickt. Es war eine bewegende Geste, die zeigt, wie sehr er geliebt wurde. Diese Art von Abschied, so schmerzhaft sie auch ist, bringt die Menschen zusammen und zeigt die Stärke von Freundschaft und Gemeinschaft.
Die genauen Umstände, die zu Remos tragischem Tod führten, sind weiterhin mysteriös. Am Morgen des 9. Mai entdeckte eine Passantin seine Leiche in der Isar. Es gibt keine Zeugen, die den Vorfall bestätigen können, was die Situation noch tragischer macht. In solchen Momenten fühlt man sich oft ohnmächtig, fragt sich, was hätte anders laufen können. Die Reaktionen auf einen Todesfall sind vielfältig – Trauer, Wut, Schuld, aber auch Verzweiflung können die Hinterbliebenen plagen.
Mit Trauer umgehen
Trauer ist ein komplexes Gefühl. Es gibt keine richtige oder falsche Art, damit umzugehen. Manchmal hört man die Stimme des Verstorbenen oder sieht ihn in Gedanken vor sich. Das kann erschreckend sein, besonders wenn man Angst hat, den Verstand zu verlieren. Es ist wichtig, in dieser schweren Zeit Unterstützung zu finden – sei es durch Familie, Freunde oder Gespräche mit geschulten Personen. Diese emotionale Unterstützung kann entscheidend sein, um den Verlust zu verarbeiten.
Remo Pollerts Tod ist ein herber Verlust für viele. Die Erinnerungen an ihn, die Momente des Lachens und die gemeinsamen Erlebnisse werden bleiben. Inmitten all dieser Trauer ist es wichtig, die schönen Augenblicke zu würdigen, die er hinterlassen hat. Die Stadt München wird ihn nicht vergessen. Und wer weiß, vielleicht ist er jetzt ein stiller Begleiter, der über uns wacht.