Heute, am 22. Mai 2026, war es ein Tag voller Trauer und Abschied in Bogenhausen. Remo Aimé Pollert, Sohn der bekannten Schauspielerin Lara Joy Körner, fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Bogenhausen, einem Ort, der nicht nur für seine außergewöhnliche Ruhe, sondern auch für seine prominente Geschichte bekannt ist. Hier ruhen viele bekannte Persönlichkeiten, darunter Helmut Fischer und Hans-Jochen Vogel. Ein würdiger Ort für einen jungen Mann, der viel zu früh von uns gegangen ist.

Remo wurde vor zwei Wochen leblos an der Ludwigsbrücke aus der Isar geborgen. Ein tragischer Vorfall, der die Herzen seiner Familie und Freunde zerbrach. Die Obduktion offenbarte, dass er ertrunken war und sich bei einem Sturz einen Wirbel gebrochen hatte. Am Freitag, zwei Wochen nach seinem Tod, fand die Beerdigung statt. In der Kirche St. Georg wurde der naturbelassene Holzsarg mit einem wunderschönen Strauß Pfingstrosen in Rosa und Violett geschmückt. Ein Bild, das die Liebe und Erinnerung an Remo perfekt einfing.

Ein letzter Abschied

Familie und Freunde kamen zusammen, um sich von Remo zu verabschieden. Auf seinem Sarg hinterließen sie bunte Botschaften – „Hab dich lieb Remo“, „Mach‘s gut, Bub“ und das große Wort „Freiheit“ prangte in der Mitte. Diese liebevollen Worte zeugen von der tiefen Verbundenheit, die sie zu ihm hatten. Vor der Beerdigung fand im Bestattungsinstitut am Münchner Westfriedhof eine emotionale Abschiedszeremonie statt. Der Eichensarg war nicht nur schlicht, sondern auch liebevoll verziert. Freunde bemalten ihn und bestickten das weiße Oberhemd, das Remo tragen sollte.

Der Friedhof Bogenhausen, bekannt für seine prominente Klientel, wird nun auch Remos Grab beherbergen. Neben dem Grab seines Stiefgroßvaters, Werner Kreindl, einem Schauspieler, der 1992 an einem Herzinfarkt verstarb, wird Remo ruhen. Wer hätte gedacht, dass dieser Ort, der so viele Geschichten erzählt, nun auch die von Remo aufnehmen würde? Seine Großmutter, die Schauspielerin Diana Körner, war mit Kreindl zwölf Jahre verheiratet. Der Kreis schließt sich. Remo wird in der Erde ruhen, die auch seine Familie umarmt hat.

Ein junger Mann mit Träumen

Remo, der vor seinem Tod mit Freunden im Club „Blitz“ gefeiert hatte, verließ diesen später allein in Richtung Isar. Die genauen Umstände seines Unfalls sind unklar, was die Trauer umso schwerer macht. Es gibt keine Zeugen, die Licht ins Dunkel bringen könnten. Ein junger Mann mit Träumen und Hoffnungen, der am Ende nicht mehr zurückkehrte. Freunde, Mitschüler und Lehrer hatten sich bereits im Vorfeld von ihm verabschiedet. Auch wenn er nicht mehr bei uns ist, wird sein Licht in den Erinnerungen weiterleuchten.

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Die Beerdigung war nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Moment des Zusammenkommens für viele, die Remo kannten und liebten. Ein Ort, an dem Geschichten erzählt wurden, Tränen geflossen sind und die Erinnerung an einen besonderen Menschen lebendig bleibt. Inmitten der Trauer blühen die Pfingstrosen, und die Worte auf dem Sarg erinnern uns daran, dass Freiheit nicht nur ein Wort ist, sondern auch ein Gefühl, das wir in unseren Herzen tragen.