Rückkehr zur Wurzel: Gottesdienst unter freiem Himmel in Bogenhausen
Heute ist der 23.07.2026 und die Vorfreude in Bogenhausen ist förmlich greifbar. Pfarrer Rainer Maria Schießler, der unkonventionelle Geistliche, kehrt mit seiner Gemeinde nach St. Maximilian zurück. Eine Rückkehr, die in der Luft liegt wie der Duft von frischem Brot – man kann es kaum erwarten! Am 26. Juli wird der Gottesdienst im Freien auf einer Wiese hinter der Apsis gefeiert. Das klingt nach einem wunderbaren Zusammenspiel von Natur und Spiritualität, nicht wahr?
Die Kirche St. Maximilian, die seit dem Frühjahr 2025 wegen umfangreicher Bauarbeiten geschlossen ist, wird mit einem Gesamtbudget von rund 5,8 Millionen Euro in neuem Glanz erstrahlen. Es wird viel unternommen: Statikverbesserungen hier, Risse im Mauerwerk dort und auch die Brandschutzmängel werden endlich behoben. Die Erneuerung von Heizungen und Elektrik steht ebenfalls auf der Liste. Wer hätte gedacht, dass das alte Gemäuer so viele Geheimnisse birgt? Schießler, der seit 32 Jahren als Pfarrer in dieser Kirche predigt, hat eine tiefe Verbindung zu diesem Ort. Man spürt förmlich, wie sein Herz schlägt für die Gemeinde und diesen besonderen Raum.
Ein Gottesdienst unter freiem Himmel
Die Gemeinde hat in der Zwischenzeit in der St. Korbinian und der evangelischen Nazarethkirche in Bogenhausen Zuflucht gefunden, aber das Gefühl des Heimatverlustes war spürbar. Die Nazarethkirche wird nun verkauft – ein weiterer Schritt in der ungewissen Zeit. Schießler plant, auch im August 2026 Gottesdienste im Freien zu feiern, sofern das Wetter mitspielt. Das ist doch eine schöne Vorstellung: die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, und die Gemeinde versammelt sich unter freiem Himmel. Und nach dem Festgottesdienst am 26. Juli um 10.30 Uhr erwartet uns eine Fahrzeugsegnung – da wird sicherlich das ein oder andere Auto glänzen wie ein frisch gewaschenes Kind!
Schießler ist bekannt für seine unkonventionelle Art. Er segnet nicht nur Menschen, sondern auch Hunde! Das hat einen besonderen Charme. Wer hat nicht schon einmal das Bedürfnis verspürt, seinen vierbeinigen Freund in den Segen einzuschließen? Und dann sind da noch die Schunkelmessen – da kommt selbst der größte Miesepeter ins Schunkeln. Irgendwie schafft es der Pfarrer, das Leben und die Freude in jede seiner Predigten zu bringen. Das ist ein echtes Geschenk!
Ein Ausblick in die Zukunft
Die Hoffnung ist, dass im September 2026 zumindest die Apsis der Kirche genutzt werden kann. Der Gedanke, dass die Gemeinde bald wieder ein Zuhause hat, lässt die Herzen höher schlagen. Die vollständige Nutzung der Kirche wird für das kommende Jahr erwartet. Es bleibt spannend, wie sich die nächsten Schritte gestalten werden. Vielleicht wird die Rückkehr in die St. Maximilian nicht nur ein Neubeginn für die Gemeinde, sondern auch ein Zeichen für die lebendige Kultur in Bogenhausen – eine Kultur, die Tradition und Moderne miteinander verbindet.
In einer Stadt wie München, wo die Gemütlichkeit oft auf den ersten Blick verloren geht, ist es wichtig, solche Momente zu feiern. Die Rückkehr der Gemeinde, die Gottesdienste im Freien, die Segnung von Fahrzeugen und natürlich die unkonventionellen Ideen des Pfarrers – das ist genau das, was das Leben hier so lebenswert macht. Man kann nur hoffen, dass die Sonne am 26. Juli lacht und das Gras unter den Füßen der versammelten Gemeinde einladend grün ist. Auf eine gesegnete Zeit!
