Heute ist der 24.06.2026 und wir befinden uns in der München Klinik Bogenhausen, wo sich die Welt der Chirurgie auf spannende Weise verändert. Der neue Roboter „Shurui“, der seit dem 20. Mai im Einsatz ist, bringt frischen Wind in den Operationssaal. Anstatt eines echten Patienten liegt dort ein Dummy mit Gumminoppen, auf dem die Chirurgen üben können. Aber was macht Shurui so besonders? Nun, dieser kleine, präzise Helfer hat vier große Arme, die schlangenartig durch ein einziges Portal in den Bauchraum gelangen. Im Vergleich zum etablierten Da-Vinci-Roboter „Leo“, der bis zu fünf Schnitte benötigt, reicht hier ein einziger Schnitt von nur 2 bis 2,5 cm. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

Die Vorteile für die Patientinnen sind nicht von der Hand zu weisen. Weniger postoperative Schmerzen, schnellere Heilung und kleinere Narben – das sind Attribute, die jeder Arzt gerne in seinem Repertoire hat. Die Schlangenarme des Shurui können sich bis zu 25 cm in die Höhe oder Tiefe bewegen. Ein wahres Meisterwerk der Technik! Der Operateur Ayman Agha steuert die Arme über eine Konsole und Pedale, was eine beeindruckende Präzision ermöglicht. Das OP-Team besteht aus einem Operateur, einem Assistenten und einer pflegerischen Kraft, die sich um die Sterilität der Instrumente kümmert. Es ist ein gut eingespieltes Team, das Hand in Hand arbeitet, um den Patientinnen die bestmögliche Versorgung zu bieten.

Roboterassistierte Chirurgie – Ein neuer Standard?

Das Shurui-System wird nicht nur in der Thoraxchirurgie eingesetzt, sondern auch in der Viszeralchirurgie. Bereits die erste Thorax-Operation am 20. Mai war erfolgreich – die Patientin konnte am dritten Tag nach Hause gehen, was natürlich ein Grund zur Freude ist! Bis jetzt wurde Shurui bereits 20-mal bei weniger komplexen Eingriffen verwendet, während größere Eingriffe in Planung sind. Man könnte sagen, die Zukunft der Chirurgie ist hier und jetzt.

Was die Technik anbelangt, so bietet das Shurui-System eine hohe Flexibilität durch seine innovative Kontinuum-Mechanik. Die hochauflösende 3D-Endoskopie ermöglicht zudem eine exzellente Sicht ins Operationsgebiet. Das ist für die Chirurgen Gold wert! Ein weiterer Pluspunkt: Die München Klinik Bogenhausen ist das einzige Hospitationszentrum für roboterassistierte Chirurgie in München. Hier können angehende Robotik-Chirurginnen an der Da Vinci-Lehr-Konsole „Lea“ ausgebildet werden. Die Klinik hat sich als Vorreiter in der roboterassistierten Chirurgie etabliert und hat sich dafür sogar im Jahr 2025 nach Shanghai aufgemacht, um erste Erfahrungen mit dem Shurui-Roboter zu sammeln. Wer hätte gedacht, dass es so weit kommt?

Ein Blick in die Zukunft

Die Geschichte der roboterassistierten Chirurgie hat ihre Wurzeln in den 1980er Jahren, als militärische Prototypen erste Versuche unternahmen. Mit der Zulassung des Da Vinci Surgical Systems im Jahr 2000 wurde ein neuer Standard gesetzt. Jetzt, im Jahr 2026, zeigt die München Klinik mit ihrem Shurui-Roboter, dass die Entwicklung weitergeht. Es ist ein spannendes Zeitalter, in dem die medizinische Technik nicht nur die Lebensqualität der Patientinnen verbessert, sondern auch die Arbeit der Chirurgen revolutioniert. Mit rund 8000 Mitarbeitenden und jährlich etwa 110.000 stationären und teilstationären Behandlungen ist die München Klinik eine der größten kommunalen Kliniken in Deutschland und führt auch in der Notfallmedizin mit rund 150.000 behandelten Notfällen jährlich.

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Das Zukunftskonzept MüK 20++ fokussiert sich auf moderne Infrastruktur und Digitalisierung, und mit Shurui hat die Klinik einen weiteren Schritt in diese Richtung gemacht. Ob wir in ein paar Jahren nur noch von Robotern operiert werden? Mal sehen, wohin die Reise noch geht! Eins steht fest: Die Entwicklungen im OP der München Klinik Bogenhausen sind auf jeden Fall einen Blick wert.