Die spanische Nationalmannschaft hat beim Auftaktspiel zur Weltmeisterschaft gegen Kap Verde einen Dämpfer kassiert. Mit einem enttäuschenden 0:0 konnten die Jungs um Trainer Luis de la Fuente nicht wirklich überzeugen. Die spanischen Medien sind sich einig – das war ein echtes „Desaster zum Auftakt“, wie es die „Marca“ treffend zusammenfasst. Die Chancen waren da, doch die Latte und der starke Torwart Vozinha verhinderten, dass die Spanier jubeln konnten. Man fragt sich, wo der mutige, vertikale Angriff geblieben ist, der für so viel Aufregung sorgen kann. Stattdessen gab es viele Querpässe und wenig Biss.

Trainer de la Fuente bleibt gelassen. „Wenn der Ball nicht rein geht, geht er eben nicht rein“, sagt er, während die Kabinenstimmung trotz des mageren Ergebnisses überraschend gut ist. Ein Lichtblick war die Einwechslung von Lamine Yamal in der zweiten Halbzeit. Der Jungstar, der zuvor nicht in der Startelf stand, sorgte kurzzeitig für Unruhe und brachte frischen Wind. Auch Nico Williams, der flexibel eingesetzt werden kann, zeigte sich auf den Flügeln gefährlicher als manch anderer. De la Fuente plant, den beiden Youngstern nach und nach mehr Spielzeit zu geben – eine kluge Entscheidung, wie ich finde.

Ein Blick auf die Aufstellung und Strategie

Spanien trat ohne Lamine Yamal in die Partie, was viele überrascht hat, schließlich ist der 17-Jährige fit und in guter Form. „Er hat gut trainiert, aber wir wollten ihn nicht von Beginn an ins kalte Wasser werfen“, erklärte de la Fuente vor dem Spiel. Er schätzte Kap Verde als sehr gut strukturiert und physisch stark ein. Die Warnung, dass die Mannschaft eine Überraschung sein könnte, war klar – und sie haben es bewiesen.

Die Aufstellung der Spanier war klar auf ein 4-3-3-System ausgelegt. Im Tor stand Unai Simon, während die Abwehr mit Cucurella, Cubarsi, Laporte und Llorente solide aufgestellt war. Im Mittelfeld tummelten sich Pedri, Rodri und Fabian Ruiz. Doch die Angriffe blieben aus. Mikel Oyarzabal als Mittelstürmer konnte wenig ausrichten, wenn die Flügelspieler nicht ins Spiel eingebunden wurden. Das Spiel gegen Saudi-Arabien am Sonntag wird jetzt entscheidend sein. Rodri hat recht, wenn er die Notwendigkeit betont, den Abschluss zu verbessern. Ein Tor ist das, was die Mannschaft jetzt braucht!

Und so bleibt die Frage: Kann Spanien im nächsten Spiel endlich zeigen, was in ihnen steckt? Die Fans hoffen auf ein besseres Ergebnis und mehr Mut in der Offensive. Es bleibt spannend, wie sich die junge, talentierte Truppe weiterentwickeln wird. Vielleicht bringt das nächste Spiel die Wende!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren