Heute ist der 23.07.2026 und während die Sonne über den Dächern Münchens aufgeht, gibt es Neuigkeiten aus der Erzdiözese München und Freising, die uns zum Nachdenken anregen. Die Einnahmen aus den Kirchensteuern für das Jahr 2025 sind um 15 Millionen Euro gesunken – ein deutlicher Rückgang, der zeigt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Ganze 630 Millionen Euro hat die Erzdiözese eingenommen, während die Gesamterträge bei etwa 920 Millionen Euro liegen, inklusive der 148 Millionen Euro Zuschüsse von öffentlicher Hand. Diese Gelder werden jedoch nicht einfach in den großen Topf geworfen. Sie fließen in wichtige Bereiche wie Schulen, Religionsunterricht an staatlichen Schulen und diözesane Kindertagesstätten.

Generalvikar Christoph Klingan hat trotz dieser Rückgänge die Zuversicht nicht verloren. „Es gibt immer einen Weg“, könnte man sagen, auch wenn die Gründe für die sinkenden Einnahmen, wie weniger Kirchenmitglieder und wirtschaftliche Krisen, schwer wiegen. Die steigenden Ausgaben durch Inflation und höhere Baukosten setzen der Erzdiözese zusätzlich zu. Die Herausforderung ist groß, aber Klingan und sein Team sind fest entschlossen, auch weiterhin da zu sein, wo Menschen Hilfe benötigen – sei es durch die Telefonseelsorge oder andere Hilfsangebote.

Investitionen in die Zukunft

Stephanie Herrmann, die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, hebt die Bedeutung des Engagements der Menschen in der Gesellschaft hervor. Hier wird klar, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern um Menschen, die sich für Bildung und Gemeinschaft einsetzen. Über 11.000 Kinder besuchen bereits 25 Schulen, die von der Erzdiözese getragen werden. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Anmeldungen für das Schuljahr 2025/26 sind im Schnitt um 10 % gestiegen. Es scheint, als ob die Eltern den Wert der Bildung erkennen und bereit sind, dafür zu investieren.

Ein Blick auf die Ausgaben zeigt, dass diese 2025 mit 897 Millionen Euro deutlich gestiegen sind im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Personalkosten, die mit 376 Millionen Euro ins Gewicht fallen, sind für die Erzdiözese ein zentrales Thema. Das Jahresergebnis ist von 146 Millionen auf rund 74 Millionen Euro gesunken, was die Finanzlage etwas angespannt erscheinen lässt. Doch die Bilanzsumme bleibt mit etwa 4,1 Milliarden Euro stabil, was Hoffnung gibt – in schweren Zeiten kann auch Stabilität ein Lichtblick sein.

Ein Blick in die Zukunft

Für 2026 plant die Erzdiözese mit Erträgen von 868 Millionen Euro, die allerdings unter den angesetzten Aufwendungen von 927 Millionen Euro liegen. Ein wenig besorgniserregend, könnte man meinen. Die größte Ausgabenposition bleibt die Personalkosten, die mit 378 Millionen Euro den Löwenanteil ausmachen. Es bleibt abzuwarten, wie die Erzdiözese die Herausforderungen meistern wird. Der Weg ist steinig, aber die Wurzeln reichen tief – schließlich wurde das Erzbistum München und Freising im Jahr 724 gegründet, mit dem Heiligen Korbinian als geistlichem Vater. Das Bistum Freising, das 739 errichtet wurde, entwickelte sich schließlich zum kulturellen Zentrum Altbayerns.

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In einer Zeit, in der sich vieles verändert, ist es umso wichtiger, die Verbindungen zu stärken und die Gemeinschaft im Blick zu behalten. Es geht nicht nur um Zahlen oder Statistiken, sondern um das, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Und während wir auf die nächsten Monate blicken, können wir nur hoffen, dass die Erzdiözese ihren Weg findet, um auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Menschen in München und darüber hinaus zu sein.