Heute ist der 18. Mai 2026, und in München wird es spannend! Die Sanierung der U-Bahnhöfe Poccistraße und Goetheplatz hat begonnen. Was das für die Pendler bedeutet? Nun, das ist die Frage, die viele von uns umtreibt. Ab sofort gibt es einige Änderungen im U-Bahn-Verkehr, die man nicht ignorieren sollte. Von montags bis sonntags wird hier in drei Phasen bis Ende August 2027 gewerkelt, und die ersten Maßnahmen kündigen sich schon an.

In der ersten Bauphase, die bis zum 18. September läuft, wird der U-Bahn-Streckenabschnitt zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße komplett gesperrt. Das heißt, die U3 und die U6, die hier normalerweise durchblitzen, stehen still. Stattdessen gibt es Ersatzbuslinien: Der Bus U6 rollt von Implerstraße über Poccistraße und Goetheplatz bis zum Sendlinger Tor. Der X6 bringt euch ebenfalls von Implerstraße nach Hauptbahnhof Süd. Wer auf die U-Bahn angewiesen ist, muss sich also etwas umstellen.

Die Details der Sanierung

Die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahmen ist nicht neu. Am Poccistraße gibt es Risse in den Spanndrähten, und die Standfestigkeit wird durch Stahlträger gestützt. Hier wird nicht nur der Beton saniert, sondern auch der Brandschutz verbessert – eine Entrauchungsanlage wird installiert, und die Abgänge werden eingehaust. Am Goetheplatz liegt der Fokus auf der Betonsanierung. Es stehen rund 20 Maßnahmen auf dem Plan, viele davon sind zeitintensiv. Die Stadtwerke München und die Münchner Verkehrsgesellschaft arbeiten Hand in Hand, um diese Herausforderungen zu meistern.

Ein weiterer Punkt: Die Bauarbeiten ruhen während des Oktoberfests und ab der Adventszeit bis zum Frühjahr 2027 – ein kleiner Lichtblick für alle, die diese Zeit in München genießen möchten. Während dieser Phasen fährt die U-Bahn regulär, was für ein wenig Entlastung sorgt. Aber danach geht es weiter: In der zweiten Bauphase, vom 5. Oktober bis 27. November, wird es eine eingleisige Befahrung zwischen Implerstraße und Goetheplatz geben.

Betriebskonzept während der Bauarbeiten

Für die U-Bahn-Linien U3 und U6 gibt es ein angepasstes Betriebskonzept. Die U3 verkehrt zwischen Moosach und Sendlinger Tor sowie zwischen Fürstenried-West und Implerstraße. Hier gibt es einen 10-Minuten-Takt, der zur Hauptverkehrszeit sogar auf 5 Minuten verdichtet wird. Die U6 fährt ebenfalls im 10-Minuten-Takt zwischen Garching-Forschungszentrum oder Fröttmaning und Sendlinger Tor. Auf der Strecke vom Klinikum Großhadern zur Implerstraße sind es 8 Minuten. Man muss also gewappnet sein für etwas mehr Geduld auf dem Weg zur Arbeit oder zum Vergnügen.

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In der dritten Bauphase, die vom 12. April bis 1. August 2027 läuft, wird der Betrieb zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor erneut eingestellt. Wieder kommen die Ersatzbusse zum Einsatz, und man muss sich auf die gewohnten Routen einstellen. Die Bahnsteigkante wird übrigens um circa fünf Zentimeter erhöht. Das ist wichtig für einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg – also nicht nur Baustelle, sondern auch ein Schritt in Richtung Komfort.

Die MVG informiert uns vor Ort und auf ihrer Website über die laufenden Arbeiten und das Betriebskonzept. Wer also den Überblick behalten will, sollte einen Blick darauf werfen. Es bleibt spannend, wie sich die Bauarbeiten entwickeln und welche Veränderungen wir langfristig erwarten dürfen. Auf jeden Fall wird es eine Zeit der Umstellung, aber mit etwas Geduld und Flexibilität werden wir das sicher meistern!