Heute ist der 3.07.2026 und während die Sonne über München strahlt, gibt’s eine ganz besondere Diskussion, die in den Freibädern der Stadt heiß geführt wird: Pommes! Im Ungererbad in Schwabing, einem der städtischen Freibäder, gibt’s die teuersten Pommes in Deutschland. Wer hätte das gedacht? Eine große Portion kostet hier satte 7,50 Euro, während die kleine mit 4,50 Euro zu Buche schlägt. Zum Vergleich: Im Michaelibad in Neuperlach zahlt man für die großen Stäbchen nur 5 Euro und im Dantebad in Neuhausen bekommt man sie sogar für 4,20 Euro – das ist der günstigste Preis in München!

Aber warum sind die Preise im Ungererbad so hoch? Die Stadtwerke München (SWM) haben dazu eine Erklärung. Sie betonen, dass die Preise marktüblich und angemessen seien. Das Ungererbad, eines von insgesamt acht städtischen Freibädern in München, bietet neben den Pommes auch drei Schwimmbecken, eine Wasserrutsche, einen Sprungturm und sogar einen gemischten FKK-Bereich an. Damit ist es ein echter Hit für die Münchner und ihre Besucher, die sich an heißen Tagen abkühlen wollen.

Ein Blick auf die Konkurrenz

In einer Erhebung von Holidaycheck wurden die Pommespreise in 136 städtischen Freibädern der 30 größten deutschen Städte unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich, dass die Preise für Pommes überall variieren. Sie liegen zwischen 3,50 Euro und 7,50 Euro. Das bedeutet, dass das Ungererbad nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland an der Spitze steht. Aber das ist nicht alles – in vielen Freibädern wird die Gastronomie von privaten Pächtern betrieben, was zu diesem Preisgefüge führt.

Ein Beispiel gefällig? Im Lentpark in Köln kosten die Pommes 6 Euro und im Bärenkeller Bad in Augsburg sind sie mit 5 Euro auch nicht gerade ein Schnäppchen. Der Preisunterschied ist also nicht nur auf München beschränkt, sondern zieht sich durch ganz Deutschland.

Die Extras im Ungererbad

Doch was bekommt man für die 7,50 Euro im Ungererbad? Neben den Pommes gibt es ein tolles Freizeitangebot. Die drei Schwimmbecken sind ideal, um sich zu erfrischen, und die Wasserrutsche bringt den extra Kick für die Kids – und auch für die Großen! Der Sprungturm lockt Wagemutige, während der FKK-Bereich eine entspannte Atmosphäre für Sonnenanbeter bietet. Der Eintritt in alle acht städtischen Freibäder kostet 6,30 Euro, was im Vergleich zu den Preisen für Snacks und Getränke eine ganz andere Liga ist.

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Und apropos Getränke: Wer eine 0,5-Liter-Cola im Michaelibad bestellt, muss dafür 3 Euro hinlegen. Ein Preis, der im Kontext der Pommespreise im Ungererbad fast schon erträglich wirkt. Aber mal ehrlich, für den perfekten Sommernachmittag gehört die Kombination aus Sonne, Wasser und Pommes einfach dazu. Egal, ob man nun für die teuersten Pommes in Deutschland bezahlen will oder nicht – die Atmosphäre in den Freibädern Münchens ist unbezahlbar!