Neues Wohnen in Milbertshofen: 650 Wohnungen für eine lebendige Zukunft
In Milbertshofen-Am Hart tut sich was! Rund 650 neue Wohnungen sind geplant, und zwar an der Neuherberg-/Rockefellerstraße. Das klingt doch vielversprechend, oder? Am 18. Juni findet eine öffentliche Erörterungsveranstaltung in der Mittelschule an der Rockefellerstraße 11 statt – von 19 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ideal für alle, die sich für die Pläne interessieren oder einfach mal ihre Meinung kundtun möchten!
Die Gegend hat eine spannende Vergangenheit: Früher war sie für amerikanische Streitkräfte gedacht, jetzt wird sie nachverdichtet, um dringend benötigten Wohnraum für Bundesbedienstete zu schaffen. Dabei handelt es sich nicht nur um Ersatzneubauten, sondern auch um ergänzende Neubauten, Sanierungen und Dachgeschossausbauten. Besonders schön ist, dass auch Kindertagesstätten und Einkaufsmöglichkeiten vorgesehen sind. Das sorgt für eine lebendige Nachbarschaft!
Ein grüner Daumen für die Zukunft
Ein Realisierungswettbewerb wurde von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Zusammenarbeit mit der Stadt München durchgeführt. Der Siegerentwurf sieht einen zentralen, durchgehenden Grünzug vor – das klingt nach einer echten Oase mitten in der Stadt! Die Planunterlagen sind bis zum 8. Juli auf der digitalen Beteiligungsplattform „Bauleitplanung Online München“ einsehbar. Außerdem liegen die Unterlagen im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, in der Bezirksinspektion Nord und in der Stadtbibliothek Milbertshofen aus. Wer also Lust hat, kann sich die Details ganz entspannt anschauen.
Die Rückmeldungen aus der Erörterungsveranstaltung werden in die Überarbeitung des Siegerentwurfs einfließen. Das ist wichtig, denn so wird der Plan zu einem städtebaulichen und freiraumplanerischen Masterplan weiterentwickelt. Eine echte Chance für die Bürger, sich aktiv einzubringen und ihre Wünsche zu äußern!
Der Wohnungsmarkt und seine Herausforderungen
Doch die Planung neuer Wohnungen findet in einem größeren Kontext statt. Eine Studie, die Anfang Februar 2025 veröffentlicht wurde, zeigt, dass bundesweit gut 550.000 Wohnungen fehlen. Das liegt zum Teil an den hohen Zuwanderungszahlen in den letzten Jahren. Gleichzeitig stehen viele Wohnungen leer – ein echtes Paradoxon! 52% der Menschen in Deutschland leben 2023 zur Miete. Zum Vergleich: In Frankreich sind es nur etwa 33%. In Großstädten wie München, wo die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 20,59 Euro liegt, spüren viele Mieter die steigenden Kosten deutlich.
Die Mieten in unseren Großstädten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Zwischen 2010 und 2022 sind die durchschnittlichen Wiedervermietungsmieten um fast 70% gestiegen. Und während die Bundesregierung plant, jährlich 400.000 Neubauten zu schaffen, wurden im Jahr 2023 nur 294.400 genehmigt. Die Gründe sind vielfältig: gestiegene Zinsen, hohe Baukosten und langwierige Genehmigungsverfahren. Das macht die Sache nicht einfacher.
Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Wohnprojekte in Milbertshofen-Am Hart nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, sondern ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Schließlich ist die Schaffung von Wohnraum ein zentrales Thema, das uns alle betrifft. Und angesichts der steigenden Mietbelastungen – bei 28% im Durchschnitt – ist es höchste Zeit, dass sich etwas tut!
