Umbau am Giesinger Berg: Auf dem Weg zu mehr Sicherheit und Lebensqualität
Am Giesinger Berg tut sich was! Das Baureferat München hat die Ärmel hochgekrempelt und startet mit dem Umbau der Kreuzung Martin-Luther-/Silberhorn-/Ichostraße. Ab Montag, dem 20. Juli, wird die Baustelle zur Realität – und das mit einigen Einschränkungen für den motorisierten Verkehr. Aber keine Sorge, Fußgänger und Radfahrer dürfen nach wie vor durch die Baustelle flitzen. Ein kleiner Lichtblick in dieser Zeit der Umstellungen!
Die Buslinien 58 und 68 müssen sich ebenfalls anpassen und werden umgeleitet. Wer die Details wissen will, kann sich an den Hinweistafeln orientieren, die vor Ort aufgestellt werden. Zunächst wird der Anschluss der Silberhornstraße für Fahrzeuge gesperrt – da heißt es dann umdenken. Vom 3. August bis zum 14. September wird der gesamte Umbaubereich vom Kolumbusplatz bis zur Kreuzung gesperrt. Anlieger können jedoch weiterhin ihre Zufahrten nutzen, was ja schon mal ein kleiner Trost ist.
Verkehrssicherheit im Fokus
Die Maßnahmen sind nicht nur ein weiteres Bauprojekt auf Münchens Straßen, sondern zielen vor allem auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit ab. Besonders Schulkinder der Grund- und Mittelschule an der Ichostraße sollen von den neuen baulichen Radwegen profitieren. Der Umbau schafft ampelgeregelte Querungen an allen vier Kreuzungsarmen. Ein großer Schritt in Richtung Sicherheit für Fußgänger und Radler!
Aktuell mangelt es an einer sicheren, barrierefreien Oberquerung für Fußgänger, und die bestehende Unterführung ist nicht mehr zeitgemäß. Das wird sich ändern: Rad- und Gehwege werden künftig baulich voneinander getrennt. Neu angelegte Radwege sollen dem wachsenden Radverkehr gerecht werden und sogar eine gesicherte Querungsmöglichkeit für Radfahrende bietet sich in der Hebenstreitstraße an. Einfach nur genial!
Ein erfreulicher Aspekt sind auch die neuen Bäume, die in der Plattnerstraße und an der Ecke Martin-Luther-/Silberhornstraße gepflanzt werden. Das bringt ein bisschen Grün in den urbanen Alltag und steigert die Lebensqualität. Apropos Lebensqualität: Die Umgestaltung des Straßenraums ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch der Attraktivität für alle, die sich zu Fuß oder auf dem Rad fortbewegen. Das fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern hilft auch, den Stresslevel zu senken.
Ein Projekt, das wirkt
Die Gesamtarbeiten am Giesinger Berg sind auf einen langen Zeitraum angelegt und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein, mit kleineren Restarbeiten bis ins Frühjahr 2027. Der Stadtrat hat für dieses Projekt stolze 4,87 Millionen Euro eingeplant, wobei eine Förderung von 616.455 Euro für die neuen Radwege sogar aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes kommt. Ein echtes Zeichen für umweltfreundliche Mobilität!
Mit der Umgestaltung des Straßenraums wird auch ein wichtiger Beitrag zur Förderung aktiver Mobilität geleistet. Schließlich ist das Ziel, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, der oft mit Abgasen, Lärm und einem enormen Flächenverbrauch einhergeht. Eine ansprechend gestaltete Umgebung kann dazu beitragen, die lokale Wirtschaft zu stärken und die Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Das betrifft uns alle, und das sollte uns auch am Herzen liegen.
Wenn wir also in den kommenden Monaten durch die Baustelle am Giesinger Berg navigieren, denken wir daran: Hier wird nicht einfach nur gebaut – hier wird an einer besseren, sichereren und umweltfreundlicheren Zukunft gearbeitet.
