Maskierte Räuber terrorisieren Münchener Tankstelle: Ein Aufruf zur Wachsamkeit
Am Freitagabend, den 3. Juli 2026, kam es in einer Tankstelle in Untergiesing, München, zu einem schockierenden Vorfall. Gegen 21:50 Uhr betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum und sorgten für ein mulmiges Gefühl bei den Anwesenden. Der 57-jährige Angestellte und mehrere Kunden wurden von den Tätern bedroht, als einer der Räuber einen schusswaffenähnlichen Gegenstand auf sie richtete und nach Bargeld verlangte. Die Situation war angespannt, doch glücklicherweise blieb es bei dem Schrecken – niemand wurde verletzt.
Die beiden Männer flüchteten zu Fuß, mit einer Beute von Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei reagierte sofort und setzte zahlreiche Streifen, Diensthundeführer und eine Polizeidrohne ein, doch die Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und Videoaufzeichnungen, während das Kommissariat 21 die Ermittlungen übernahm.
Die Täter im Visier
Die Beschreibung der Täter ist wie folgt: Beide Männer waren etwa 185 cm groß, schlank und hatten ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Sie trugen schwarze Kapuzenjacken, Sturmhauben und Einweghandschuhe. Einer hatte eine schwarze Hose und Turnschuhe mit einem weißen Logo an, während der andere in einer Jogginghose mit weißen Seitenstreifen und ebenfalls schwarzen Turnschuhen unterwegs war. Wer etwas gesehen hat oder Hinweise geben kann, sollte sich unbedingt beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter der Telefonnummer (089) 2910-0 melden.
Doch das war nicht der einzige Vorfall an diesem Abend in München. Nur wenige Tage zuvor, am Montagabend, ereignete sich ein ähnlicher bewaffneter Raubüberfall in einer Tankstelle an der Grünwalder Straße. Hier richtete ein maskierter Mann gegen 22:35 Uhr eine Waffe auf einen 36-jährigen Angestellten und forderte auf Englisch Geld und eine Plastiktüte. Der Täter hielt den Angestellten an, weitere Schränke zu öffnen und erbeutete mehrere Hundert Euro sowie eine Tüte mit der Aufschrift „Tamoil“. Auch hier flüchtete der Räuber unerkannt und die Polizei leitete umgehend weitere Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch ebenfalls erfolglos blieben. Der Überfall blieb für den 36-Jährigen ohne Verletzungen.
Ein Aufruf zur Wachsamkeit
Die Täterbeschreibung aus diesem Vorfall ist interessant, da auch hier ein männlicher, ca. 180 cm großer, schlanker Mann beschrieben wird, der mit einem schwarzen Kapuzensweatshirt, Ski- oder Motorradmaske und einer silberfarbenen Pistole bewaffnet war. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Überfällen sind unübersehbar und lassen auf einen möglichen Zusammenhang schließen. Die Polizei bittet auch hier um Hinweise von Zeugen, um die Täter aufspüren zu können.
In einer Stadt wie München, die für ihre Sicherheit bekannt ist, sind solche Vorfälle immer ein Grund zur Sorge. Die Anwohner sind aufgerufen, wachsam zu sein. Kleinigkeiten, die auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen, könnten entscheidend sein. Die Ermittlungen laufen, und die Hoffnung bleibt, dass die Polizei die Täter bald hinter Gitter bringen kann. Bis dahin bleibt nur, sich in den eigenen vier Wänden sicher zu fühlen und das Gefühl für die Nachbarschaft zu schärfen.
