Heute ist der 19.06.2026, und in München tut sich was! In Obergiesing wird gerade eine neue Radverkehrsanlage aus dem Boden gestampft, die nicht nur die Radfahrer glücklich machen soll, sondern auch die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. An der Tegernseer Landstraße, zwischen der Grünwalder Straße und der Otkerstraße, kommen neue Flachbordsteine zum Einsatz – eine spannende Eigenentwicklung der Stadt. Diese Bordsteine sind flacher als die herkömmlichen Varianten und trennen Radweg von Fahrbahn, ohne dass die Radler Gefahr laufen, hängen zu bleiben. Ein echter Gewinn für die Sicherheit! Die Feuerwehr kann die Steine ebenfalls überfahren, was bei einem Notfall wichtig sein könnte.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel hat sich klar für diese Maßnahme ausgesprochen. Er betont, dass klare Verkehrsordnungen am stark frequentierten Mittleren Ring dringend nötig sind. Und das ist nicht alles: Bei erfolgreichem Test in Obergiesing könnte der Einbau der Flachbordsteine bald auch in der nördlichen Candidstraße folgen. Wie aufregend ist das denn?

Verkehrssicherheit im Fokus

Aber nicht nur die Radfahrer sollen profitieren. Die Stadt hat auch das große Ganze im Blick und plant weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dazu gehört die Sanierung des südlichen Teils der Candidstraße sowie der Kreuzung am Candidplatz und der südlichen Tegernseer Landstraße bis zur Otkerstraße. Straßenbauarbeiten finden nachts statt, sodass die Beeinträchtigungen für Autofahrer möglichst gering bleiben. Das ist doch mal ein durchdachter Ansatz!

Für Autofahrer gibt es allerdings einige wichtige Infos: Der Candidtunnel wird von Dienstag, 26. Mai, bis Samstag, 30. Mai, jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr in Richtung Osten gesperrt. Kfz-Verkehr wird dann über die Oberfläche abgeleitet. Im Zeitraum vom 9. bis 12. Juni sowie vom 17. bis 19. Juni gibt es eine Sperrung der Tegernseer Landstraße in östlicher Fahrtrichtung – hier wird Umleitung über die Pilgersheimer Straße, Werinherstraße und St.-Magnus-Straße empfohlen. Und ja, Parken im Baustellenbereich ist während dieser Zeit nicht möglich, also besser das Auto mal stehen lassen!

Ein Blick auf die Zukunft

Die neuen Radverkehrsflächen sollen auch Konflikte mit dem Fußverkehr entschärfen – ein Punkt, der in einer Stadt wie München wirklich wichtig ist. Und während Bus, Rad- und Fußverkehr die Baustelle weiterhin passieren können, bleibt abzuwarten, wie sich die gesamte Verkehrssituation durch die Neuerungen verändert. Wenn alles gut läuft, könnte das Münchner Radwegenetz bald noch dichter und sicherer werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Flachbordsteine gelten als haltbarer und weniger wartungsintensiv als herkömmliche Trennelemente aus Hartgummi oder Kunststoff. Zudem sind sie kostengünstiger als Granitelemente und können mit geringem Aufwand auf der bestehenden Fahrbahn eingebaut werden. Das könnte tatsächlich eine Revolution für die Münchner Verkehrsplanung sein! Ein bisschen aufregend ist das schon – mal sehen, wie die Tests in Obergiesing verlaufen. Vielleicht steht ja bald ganz München auf zwei Rädern in den Startlöchern und genießt die neuen, sicheren Radwege.