Heute ist der 2.07.2026, und während die Sonne über Sendling-Westpark strahlt, gibt es in München ein Thema, das viele beschäftigt: Wasser. Die frisch ins Leben gerufene Taskforce Wasser, unter der Leitung von Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne), hat kürzlich zum ersten Mal getagt – und das nicht ohne Grund. Nach einem trockenen Winter und Frühjahr sind die Grundwasserpegel in unserer schönen Stadt weiterhin niedrig, und die Versorgungslage zeigt sich angespannt. Die Stadt und die Stadtwerke München (SWM) haben sich daher zusammengetan, um zusätzliche Maßnahmen vorzubereiten.

Der Wasserverbrauch in den letzten 24 Stunden ist zwar gesunken, bleibt aber trotzdem über dem Durchschnitt. Ein paar Regentage hier und da? Die haben keinen nennenswerten Einfluss auf die Grundwasserpegel, sodass es wichtig ist, langfristig maßvoll mit dem Trinkwasser umzugehen. Die Stadt appelliert an uns alle: Geht sparsam mit dem Leitungswasser um! Es gibt schließlich nichts Wichtigeres als eine nachhaltige Wasserversorgung.

Maßnahmen zur Wassereinsparung

Die Stadt München hat bereits einige konkrete Schritte unternommen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. So werden etwa zehn von insgesamt 150 Zierbrunnen abgeschaltet, was eine Einsparung von beeindruckenden 43% des Brunnenwasserverbrauchs bedeutet. Auch die Betriebszeiten von 56 Brunnen, die zuvor 14 Stunden täglich liefen, werden jetzt auf 10 Stunden reduziert. Da fragt man sich doch, wie viel Wasser wir eigentlich unnötig verbrauchen! Auch die Bewässerung städtischer Grünanlagen wird minimiert.

Ein weiterer Punkt, der uns alle betrifft: Die Stadt ruft ihre Beschäftigten auf, ebenfalls Wasser zu sparen. So wird zum Beispiel das Waschen des städtischen Fuhrparks vorübergehend ausgesetzt. Auch bei der Feuerwehr wird der wasserintensive Übungsbetrieb auf ein Minimum reduziert. Das sind alles Maßnahmen, die nicht nur gut für den Wasserverbrauch sind, sondern auch eine klare Botschaft senden: Wir müssen zusammenarbeiten, um unsere Ressourcen zu schützen!

Tipps für die Münchner Bevölkerung

Was können wir als Bürgerinnen und Bürger tun? Nun, die Stadt hat einige pragmatische Tipps auf Lager. Verzichtet auf die Bewässerung von Gärten und Rasenflächen, verschiebt das Autowaschen und bevorzugt Duschen statt Baden – das klingt doch nach machbaren Vorschlägen! Auch beim Zähneputzen und Einseifen kann man den Wasserhahn abdrehen. Kleine Schritte, große Wirkung, oder? Wenn wir alle ein bisschen mehr darauf achten, können wir gemeinsam viel erreichen.

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Die Grundwasserneubildung leidet unter den historisch niedrigen Niederschlägen im Frühling, und die Entnahmekapazitäten in den Wassergewinnungsgebieten sind nahezu ausgeschöpft. Das hat zur Folge, dass die Trinkwasserversorgung in München zwar aktuell gesichert ist, jedoch auf wackeligen Füßen steht. Das Ziel ist klar: Eine langfristig sichere Wasserversorgung muss her, die sich an den veränderten klimatischen Bedingungen orientiert – das bedeutet Trockenheit und Hitzeperioden. Die Stadt und die SWM sind hier gefordert, und sie arbeiten Hand in Hand mit den Landräten der Wasserentnahmegebiete Miesbach und Garmisch-Partenkirchen zusammen.

Die Lage ist ernst, aber gemeinsam können wir es schaffen, München auch in Zeiten der Wasserknappheit lebenswert zu halten. Die Appelle und Maßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt handeln und unser Wasser schützen! Weitere Informationen und Tipps zum Wassersparen gibt es auf rethink-muenchen.de/wasser und www.swm.de/wasser-sparen. Seid dabei, wenn es darum geht, unsere Stadt zukunftssicher zu machen!